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Lokalsport MTV Eintracht Celle holt Punkt in letzter Sekunde
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12:18 16.02.2015
Celles Christian Bartz erzielte beim Unentschieden in Braunschweig sieben Tore. Quelle: Benjamin Westhoff
Braunschweig

„Natürlich wäre es unrealistisch gewesen, dass wir uns im Duell mit dem Hamburger Polo Club durchgesetzt hätten. Immerhin spielen da ehemalige Olympiasieger mit. Aber es wäre schön gewesen so ein Spiel vor heimischer Kulisse bestreiten zu können“, ärgerte sich Spielertrainer Martin Winterhoff nach dem Spiel über die verpasste Relegation. Denn der gleichzeitige Sieg von Hannover 78 II bedeutet, dass den Hockey-Spielern aus der Landeshauptstadt der Meistertitel und damit die Teilnahme am Aufstiegsspiel nicht mehr zu nehmen ist.

Zuvor waren die Celler Siegchancen vom eigenen Unvermögen in der Chancenauswertung verkleinert worden. „In beiden Halbzeiten haben wir zu viel liegen gelassen. Das war gegen Bemerode gerade bei den Strafecken noch viel besser“, so Winterhoff.

So konnte seine Mannschaft zur Halbzeit trotz klarem Chancenplus nur einen Zwei-Tore-Vorsprung herausspielen, der dann in der zweiten Hälfte von den Braunschweigern egalisiert wurde. Kurz vor dem Ende gerieten die Celler sogar in Rückstand. Als der Ball zum 8:9 im Celler Netz zappelte, waren noch 20 Sekunden auf der Uhr. Nach dem Anstoß holte die Eintracht aber noch eine Strafecke heraus, die an diesem Tag ausnahmsweise mal verwandelt wurde.

MTV Eintracht: T. Fischer – A. Eschemann, Ripke, Bartz (7), S. Fischer, Petermann (1), Uhl, Winterhoff (1).

Von Alexander Hänjes