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Lokalsport MTV Eintracht Celle siegt 5:1 - Marc Matthesius erzielt vier Tore
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12:00 02.09.2013
Von Christoph Zimmer
Packender Zweikampf: Jan Brodde (rechts) von MTV Eintracht Celle - versucht den Schuss von Walsrodes Robert Kazmierczak zu verhindern. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Marc Matthesius hat MTV Eintracht Celle in der Bezirksliga zum fünften Sieg im fünften Spiel geschossen. Beim bemerkenswert einseitigen 5:1 (3:1) gegen Germania Walsrode erzielte der 21 Jahre alte defensive Mittelfeldspieler vier Tore für den souveränen Tabellenführer, der gut gerüstet in das Spitzenspiel gegen Landesligaabsteiger Jahn Schneverdingen am kommenden Wochenende geht. „Wir haben echt Bock auf dieses Duell“, sagte Assistenztrainer Birko Schläpfer nach dem Spiel, „danach wissen wir, wo wir stehen.“

Nach der Partie gegen Walsrode, in der Matthesius schon vor der Pause mit drei Toren für klare Verhältnisse sorgte (12., 17., 34., Handelfmeter), blieb nur eine Frage offen: Wie um Himmels Willen konnte der Aufsteiger in der dritten Runde des Bezirkspokals nur gegen diesen erschreckend schwachen Gegner ausscheiden? „Damals haben wir uns dem Niveau angepasst“, erinnert sich Assistenztrainer Birko Schläpfer nach dem Spiel an die Partie vor einem knappen Monat.

Diesmal genügte den Gastgebern eine durchschnittliche Leistung, um ihre Siegesserie auszubauen und die Tabellenführung zu festigen. Das lag aber auch daran, dass Walsrode nach dem Anschlusstreffer durch Robert Kazmierczak, dem ein Stellungsfehler von Rechtsverteidiger Julian Pröve vorausgegangen war (29.), selbst die vielen Ballverluste der Celler im Spiel nach vorne nicht auszunutzen vermochte. „Das werden wir uns gegen Schneverdingen nicht erlauben können“, weiß Schläpfer.

Was ihm auch nicht gefallen hat, war der Auftritt seiner Mannschaft nach der Roten Karte gegen Florian Wolff (34.), der einen Schuss von Michel Moormann nur mit der Hand vor der Linie klären konnte. „Wir haben uns in Überzahl sehr schwer getan und den Ball zu lange am Fuß gehalten“, ärgerte sich Schläpfer. Gegen zehn Mann entschieden sich die Gastgeber häufig für lange Bälle, Einzelaktionen oder andere zweitbeste Lösungen. Die Möglichkeiten, die sie sich herausspielten, nutzten sie jedoch eiskalt. Nach der Pause war es Michel Moormann, nach einem langen Pass von Torben Vogel (51.) und erneut Marc Matthesius mit einem Seitfallzieher nach Flanke von Peter Meisner (78.) vorbehalten, für den Endstand zu sorgen.

Stürmer Manuel Brunne wurde für das Spiel bei Landesligaabsteiger Jahn Schneverdingen nach seiner Oberschenkelzerrung noch geschont. „Wir wollten nichts riskieren“, sagte Schläpfer mit Blick auf das Spitzenspiel am kommenden Wochenende. Schneverdingen liegt zwei Punkte hinter den Cellern auf Platz zwei. Ob seine Mannschaft als Favorit nach Schneverdingen fährt? „Wir haben fünf Siege aus fünf Spielen und den besten Angriff der Liga“, sagte Schläpfer. Zurückhaltung klingt anders.