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Lokalsport MTV Müden bleibt ungeschlagen
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16:31 17.09.2018
Mit sieben Treffern war Florian Laubenstein (am Ball) der beste Werfer beim MTV Müden. Quelle: Oliver Knoblich
Müden/Bergen

MTV Müden – HSG Seevetal 30:24 (15:12)

Müden kam holprig in die Partie: 0:4 nach 255 Sekunden. Zwar gelang dem MTV nach zehn Minuten das 4:4, doch wie schon in den ersten beiden Spielen ließen schlampige Pässe und Torabschlüsse das Spiel knapp bleiben.

Nach dem Seitenwechsel legten die Hausherren los wie die Feuerwehr: Mit einem 6:0-Lauf in den ersten fünf Minuten verschaffte sich Müden einen komfortablen Vorsprung. Beim 21:12 stellte die HSG Deckung und den Angriff um, agierte mit dem siebten Feldspieler. Die Hausherren hatten damit zunächst Schwierigkeiten, doch näher als auf fünf Tore kam Seevetal nicht heran. Am Ende gewannen die Örtzetaler verdient und sind somit in heimischer Halle noch ungeschlagen.

„Die beiden Punkte heute waren echt wichtig für uns. Wir haben den Anfang ein wenig steif gespielt, aber dann stabilisierte sich unser Spiel“, so Müdens Trainer Markus Haydl, der Florian Laubenstein und Christopher Witte hervorhob. Er fand auch Kritikpunkte: „Wir haben wieder zu viele Bälle weggeworfen und den Gegner ins Spiel gebracht. Da müssen wir in Zukunft abgebrühter sein.“

MTV Müden: F. Jablonski, Pickhardt – Laubenstein (7), Witte (6), Katenz (5), Ehlert (4), D. Hüsken (3), Rodemann, Tecklenburg (je 2), Bernstein (1), D. Jablonski, C. Hüsken, Adam, Eilmes.

SG Südkreis Clenze – TuS Bergen 30:27 (16:12)

Der Begriff „Angstgegner“ bekommt für TuS einen Namen, und zwar den der SG Südkreis. Erneut setzte es eine Niederlage in Clenze. Dabei zeigte Bergen eine gute Einstellung, die Mannen in grün-weiß kämpften wie die Weltmeister und trotzdem reicht es wieder nicht. „Was soll ich sagen, in Clenze zu spielen, liegt uns wohl nicht“, so Trainer Daniel van Frayenhove. Ein Grund dafür waren sicherlich die allgegenwärtigen Abschlussprobleme. Daraus resultiert, dass Clenze auf’s Tempo drückt und davonzieht. So lag TuS ab der achten Minuten hinten, gab alles, kam aber nie näher als auf drei Tore heran. „Ich kann den Jungs kein Vorwurf machen.“

„Jeder von uns weiß, dass 30 Gegentore einfach zu viel sind“, so der Coach, der jetzt auf die ersten Punkte im ersten Heimspiel gegen Müden hofft: „Das war schon vergangene Saison unser Wendepunkt, wieso nicht noch mal?“

TuS Bergen: T. Schack, Brandl – Bothe (3), Brodde (4), Schulz (1), W. Rodehorst (7), Blancbois (4), Heins (1), Pechmann (1), S. Sieve, J. Sieve (3), Böhling (3).

Von Stefan Mehmke

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