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Lokalsport MTV Müden bleibt vor nächster Aufgabe weiter unter Druck
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15:29 16.03.2017
Ordentlich zupacken, wie hier im Kreisderby gegen Altencelles Stefan Schmidt-Kolberg,wollen die Müdener Marc Katenz, Christopher Witte und Steffen Müller (von links)auch im wichtigen Heimspiel gegen Fallersleben. Quelle: Alex Sorokin (Archiv)
Celle Stadt

MTV Müden –VfB Fallersleben(Samstag, 18 Uhr)

Nach den Siegen gegen die direkten Konkurrenten Eyendorf und Wietzendorf haben die Hausherren den Anschluss an die „Nichtabstiegsplätze“ wiederhergestellt. Und genießen den Vorteil, zwei Spiele weniger absolviert zu haben, als die Mitkonkurrenten.

Die Gäste sind derzeit Vierter, haben mit Trainer Mike Knobbe nicht nur einen routinierten Mann auf der Bank, sondern mit dem Rückraum-Trio Tim Tangermann, Kris Behrens und Marvin Schöttke eine torgefährliche Riege beisammen, die um den Oberliga-Aufstieg mitspielt.

Aber: Die Wolfsburger scheinen dem MTV zu liegen. Die bisherigen Spiele waren immer eng. Auch im Hinspiel verlor der MTV nur ganz knapp mit einem Tor. Deswegen sagt Coach Markus Haydl: „Wir wollen mit Selbstbewusstsein und Willensstärke auftreten. Zu Hause können wir jeden Gegner schlagen. Die Punkte werden wir auf gar keinen Fall verschenken.“

Verzichten muss Müden weiterhin auf Henric Müller (Rückenverletzung) sowie wahrscheinlich auf Kreisläufer Maximilian Ahrenbeck, der sich im Training eine Prellung zugezogen hat.

SV Alfeld –SV Altencelle(Sonntag, 17 Uhr)

Heißes Ding: SVA gegen SVA. Obwohl: Dreizehnter gegen Siebter – das scheint eine klare Sache zu sein, zumal Alfeld bisher gerade mal neun Punkte sammelte und Altencelle das Hinspiel 24:16 gewann.

Einen „engen Tanz“ erwarten die Altenceller dennoch. Denn Alfeld schlug im letzten Heimspiel MTV Geismar mit neun Toren. Besonders den Ex-Celler Andreas Lück und Elvis Berishaj dürfen die Altenceller nicht unterschätzen. Lück ist Haupttorschütze und beweist immer wieder seine Übersicht. Außerdem spricht in der Alteneller Mannschaft von Stefan Schmidt-Kolberg und dem gesamten Stab niemand vom bereits geschafften Klassenerhalt. Denn immer noch sind fünf Absteiger möglich.

Also muss und will Altencelle Punkte holen – auch auswärts. Bis auf die Langzeitverletzten kann Spielertrainer Schmidt-Kollberg auf seine komplette Truppe zurückgreifen. Auch Außen Sebastian Ebel ist wieder dabei, der sich auf‘s Wiedersehen mit seinem alten Freund Andreas Lück freut. Das ist Team-Manager Reinhard Roselieb nicht so wichtig, er jubelt eher über Punkte: „Wir werden Vollgas geben und versuchen, Zählbares mitzubringen.“

Von Stefan Mehmke