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Lokalsport MTV Müden gegen Schlusslicht klarer Favorit
Sport Sport regional Lokalsport MTV Müden gegen Schlusslicht klarer Favorit
16:08 27.10.2017
Nur nicht locker lassen:Den Ball fest im Griff setzt Müdens Maximilian Ahrenbeck zum Wurf an. Quelle: Michael Schäfer (Archiv)
Celle

Celle. MTV Müden –SG Luhdorf/Scharmbeck(Sonntag, 17 Uhr)

Der Tabellenzweite ist gegen das sieglose Schlusslicht klarer Favorit. Der Gegner um Trainer Christian Krone ist zwar ambitioniert an die neue Aufgabe herangegangen, bekam aber in der neuen Spielklasse regelmäßig auf den Hut.

Gänzlich anders gestaltet sich die Situation bei den Hausherren: fünf Spiele, fünf Siege. Für den MTV aber kein Grund, auszuflippen. „Denn wir haben beim Derby in Celle gesehen, dass wir gegen eine vermeintlich schwächere Mannschaft nicht unbedingt gut aussehen. Wir werden die Gäste ernst nehmen, denn in heimischer Halle wollen wir den nächsten Sieg einfahren“, betont Müdens Trainer Markus Haydl, der Heidmark auf den Fersen bleiben will. Nicht dabei ist allerdings Spielmacher Christopher Witte, der mit einer Schulterverletzung länger ausfallen wird.

TuS Bergen –TV Uelzen(Samstag, 19.30 Uhr)

Uelzen ist mit 4:8 Punkte relativ gut gestartet und hat im Nachbarschaftsduell gegen Salzwedel einen 30:13-Kantersieg gelandet. Kein Wunder, dass Bergens Trainer Daniel von Frayenhove alles andere als überheblich an die Aufgabe herangeht: „Wir werden den Gegner auf gar keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen und uns konzentriert auf die Spielweise der Uelzener einstellen.“

Dazu fordert er zu allererst einmal eine sicherere Deckung. Jedoch fehlt Torjäger Wilken Rodehorst aus privaten Gründen. Aber der Rest der Mannschaft ist einsatzbereit und wird die dadurch entstehende Lücke schließen. Und so sollte der Sechste gegen den Zehnten in der Hölle am Heisterkamp die Punkte zu Hause behalten.

HSG Heidmark –HBV 91 Celle(Samstag, 19.30 Uhr)

Das nächste und sogar das absolute Top-Team (12:0 Punkte, Platz eins) wartet auf den Aufsteiger. Heidmark hat sich durch die Aktion am „Grünen Tisch“ gegen Bergen (CZ berichtete) sicherlich keine neuen Freunde gemacht, steht aber mit absolut weißer Weste ganz oben.

„Wir können dort befreit aufspielen und haben nichts zu verlieren“, sagt der weiter neben Pascal Bolay fehlende Moritz Kaplick. Er weiß aber auch genau, dass seine Kollegen gegen Müden gezeigt haben, dass sie gegen solche Teams mithalten können. Und so wird der Aufsteiger, der weiter in Verhandlungen mit potenziellen Neuzugängen ist, versuchen, das Spiel bis in die entscheidende Phase offen zu halten.

„Gelingt uns das, liegt der Druck bei der HSG Heidmark. Wir waren dieses Jahr schon mehrfach dicht dran. Mal gucken, was dann am Samstag wird“, so Trainerin Renée Verschuren.

Von Stefan Mehmke