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Lokalsport MTV Müden in der Handball-Landesliga weiter auf Aufstiegskurs
Sport Sport regional Lokalsport MTV Müden in der Handball-Landesliga weiter auf Aufstiegskurs
16:47 09.12.2013
Westercelles Yannick Schulz versucht, Müdens Torwart Kai Nissen zu überwinden. Patric Kohlmeyer beobachtet die Szene. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

VfL Westercelle –

MTV Müden

21:39 (10:21)

Eine kleine Weile hielt der krasse Außenseiter noch recht gut mit. Bis zum 6:6 passte das, doch dann gaben die Gäste von der Örtze Gas. Jetzt ließen sie den Ball schnell laufen und spielten sich so immer wieder freie Wurfmöglichkeiten aus. Unter der Regie von Steffen Müller beherrschte Müden den VfL jetzt absolut und führte nach einer guten Viertelstunde 13:6. Die Müdener Abwehr war sehr beweglich und zwang den VfL immer wieder zu Würfen aus schlechten Positionen.

Im zweiten Durchgang hielt der Spitzenreiter das Tempo hoch und erzielte aus der zweiten Welle viele Treffer. So stand es nach 43 Minuten 29:13 für die Gäste. „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Das Kollektiv hat unter Steffens Regie sehr gut funktioniert“, freute sich MTV-Coach Markus Haydl. VfL-Betreuer Michael Meyer meinte: „Müden müssen wir nicht schlagen.“ Dennoch fand er viele Entscheidungen gegen Westercelle zu hart. Zumal Karl-Peter Krüger nach einer unglücklichen Aktion Rot sah. Und VfL-Kreisläufer Patrick Tiede fand: „Die haben schon eine richtig gute Mannschaft.“ Kleiner Erfolg für Westercelle: Keinen der drei Müdener Kempatrick-Versuche ließ der Außenseiter zu.

Tore für für VfL Westercelle: Reinboth (4), Kniesch, Schulz, Tiede (je 3), Wöhler, Nowak, Gallaté (je 2), Werner, Dümeland (je 1).

Tore für MTV Müden: S. Müller (11), Katenz (9), Laubenstein, von Bothmer (je 6), C. Hüsken (3), Ehlert (2), Mielke, von der Ohe (je 1).

HSG Adelheidsdorf-Wathl. –

TuS Jahn Hollenstedt

35:11 (14:6)

Das Ergebnis spricht Bände: Lars Eichhorn, Mirko Behrend und Carsten Karl trieben Wathlingen zum Sieg und zum ausgeglichenen Punktekonto. Allerdings macht es ihnen die geschwächte Hollenstedter Rumpftruppe auch wirklich einfach. Bis zum 9:2 in der 15. Minute brachten die Gäste gerade mal ein Feldtor zustande.

Trotz einiger Experimente wollte sich Wathlingen nicht dem Niveau anpassen, die Mannschaft bekam das von Coach Lutz Röper auch in der Pause mitgeteilt – und hielt sich dran. Der Lohn war ein erfreulicher Kantersieg. Hollenstedt kämpfte wacker und fair und sammelte jede Menge Respekt: „Die konnten einem fast schon leidtun“, befand HSG-Betreuer Guido Zobiack.

Tore für HSG Adelheidsdorf-Wathlingen: Friedhoff (8), Karl (5), La. Eichhorn (5/1), Zywicki (5/3), Hausmann, Hebecker (je 3), Behrend (3/1), F. Sander (2), Esser (1).

Von CZ