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Lokalsport MTV Müden kassiert Heimniederlage
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19:37 24.11.2014
Celle Stadt

Nach acht Spielen belegen Aufsteiger MTV Müden sowie der SV Altencelle in der Handball-Verbandsliga punktgleich die Plätze vier und fünf in der Tabelle. Damit können beide Klubs eine zufriedenstellende Zwischenbilanz ziehen. In den Heimspielen am vergangenen Wochenende blieben beide Teams jedoch ohne Sieg.

MTV Müden –HSG Plesse-Hardenberg 31:33 (16:19)

Die Gäste aus Südniedersachsen kamen deutlich besser ins Spiel und überwanden die Abwehr vom MTV immer wieder. Müden fand keine Einstellung, lag sogar mit 9:14 (20. Minute) zurück. Die Gastgeber gaben aber nicht auf, kämpften sich bis zur Pause noch auf drei Tore heran.

Im zweiten Durchgang schien es, als hätte sich der MTV gefangen. Zumindest kamen die Müder Spieler frischer und motivierter aus der Kabine. Bereits in der 41. Spielminute hatten sie zum 21:21 ausgeglichen. Doch die „Keiler“ waren jetzt wesentlich cleverer, stellten sich gut auf Müdens Angriff ein und „versenkten“ immer wieder schnelle Gegenstöße in Müdens Tor.

Der MTV blieb dran, es hieß 26:26 (51.). Doch in der Schlussphase spielten die Gäste ihre größere Erfahrung aus. Im Angriff spielte Plesse behutsam und wartete auf die hundertprozentige Wurfchance, während Müden einige Male zu überhastet den Abschluss suchte. Und so langte es nach 60 Spielminuten nicht zu Punkten.

„Wir haben in der Abwehr streckenweise nicht wirklich stabil und aggressiv gespielt. Zudem kam auch Pech im Abschluss dazu“, so Müdens Trainer Markus Haydl. „In den entscheidenden Situationen waren wir einfach nicht clever genug. Plesse-Hardenberg hat verdient gewonnen“, so Haydl weiter.

MTV Müden: Nissen, Weiland – S. Müller (10), Kirchhoff (7), Witte (4), Katenz (3), Laubenstein H. Müller und Erdt (je 2), Tecklenburg (1), von Bothmer, Kohlmeyer, Worthmann, D. Hüsken.

SV Altencelle –SV Aue Liebenau29:29 (14:13)

Altencelle spielte mäßig, hatte aber am Ende dennoch die große Chance auf den Sieg. Das Problem dabei: Wer auch die besten Chancen vergibt, kann froh sein, wenn wenigstens ein Punkt herausspringt. So führte Altencelle nach 40 Minuten 21:18. Doch die kampfstarken Gäste glichen wieder aus, Gleichstände pflasterten den Weg beider Teams.

Dabei hatte der Gastgeber Aues Torjäger Malte Grabisch ganz gut im Griff, dennoch fanden sie nie ins Spiel. Und selbst die viele guten Torwart-Aktionen Freddy Hövermanns in der Schlussphase verhalfen dem SVA nicht zum Sieg.

„Das war echt ein gebrauchter Abend. Wir haben nie richtig ins Spiel gefunden. Ärgerlich, weil die mit einer halbwegs normalen Leistung schlagbar sind“, befand Keeper Rouven Kibellus. Es fehlte an allen Ecken, um mit Cleverness und Souveränität einen robusten und unbequemen Gegner zu bezwingen. Außerdem leistete sich der Angriff um Chris Bode zu viele Fehlversuche. „Den verlorenen Punkt müssen wir eben woanders wieder holen“, so Trainer Holger Heinrich.

SV Altencelle: Hövermann, Kibellus – M. Fieker (1), Dralle (1), Woitas (2), Ebel (3), Richter, Katzer, Weiser (1), Bode (10), Weinmann (6), Grad (4).

Von Stefan Mehmke