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Lokalsport MTV Müden mit zehntem Sieg im zehnten Spiel
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17:41 02.12.2013
Müden (Örtze)

MÜDEN.

MTV Müden –MTV Soltau II41:31 (23:17)

In einem sehr temporeichen Spiel lag Müden schnell mit 4:2 in Führung. Die Gäste aus Soltau gingen das Tempo tapfer mit und schafften das 4:4 (6.). Der Tabellenführer ließ sich davon aber nicht beeindrucken, zog das Tempo aber weiter an. Vor allem, weil die Außen Marc Katenz und Steven Tecklenburg einfache Tore aus dem Gegenstoß erzielten, holten sich die Gastgeber eine 9:5-Führung. Dass Soltau Müdens Regisseur Steffen Müller fast die ganze erste Hälfte kurz deckte, nutzten Florian Laubenstein und Justus von Bothmer zu wichtigen Treffern.

Der Gastgeber verwaltete den Vorsprung sicher, bot den 170 Zuschauern durch einige exzellente Spielzüge wie den schönen Katenz-Kempa so einiges. „Meine Jungs haben ein gutes Spiel gemacht. Wir wollten das Tempo die gesamte Spielzeit hochhalten, was von der Mannschaft gut umgesetzt wurde. Dass wir 31 Gegentreffer bekommen haben, ist jetzt nicht so dramatisch“, befand MTV-Coach Markus Haydl.

Tore für Müden: C. Hüsken, Laubenstein (je 9), Tecklenburg, Katenz (je 6), S. Müller, Mielke, v. Bothmer (je 3), Kohlmeyer, T. Ehlert (je 1).

HV Lüneburg II –HSG Adelheidsdorf/Wathl.26:27 (12:14)

Kurzfristig kehrten Carsten Karl und Mirko Behrend zurück, allerdings fuhr Martin Nolte erkrankt nur bedingt zur Verfügung. Dafür sprangen Sven Treppens und Maik Sieverling in die Bresche.

In einem schwachen Spiel kam in der letzten Minute richtig Spannung. Wathlingen führte 27:26. 30 Sekunden vor dem Ende hält der eingewechselte Nolte bravourös. 15 Sekunden vor dem Ende ist die HSG noch immer in Ballbesitz. Doch Paul Zywicki, der Schwager von Nolte in spé, vertändelt. Fünf Sekunden vor dem finalen Pfiff läutet Lüneburg somit einen Tempogegenstoß ein – und Nolte hält diesen Hundertprozenter. „Ein Familienduell: Nolte rettet seinem Schwager den Hintern“, freute sich Coach Lutz Röper über den glücklichen Punktgewinn.

Tore für Wathlingen: Hebecker, Karl, Behrend (je 6), Friedhoff (4), Zywicki (3), Esser (2).

Von Stefan Mehmke