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Lokalsport MTV Müden und TuS Bergen mischen in Handball-Landesliga oben mit
Sport Sport regional Lokalsport MTV Müden und TuS Bergen mischen in Handball-Landesliga oben mit
18:11 30.10.2017
Quelle: Oliver Knoblich
Bergen Stadt

TuS Bergen –

TV Uelzen

30:27 (14:12)

Bergen zeigte ohne Torjäger Wilken Rodehorst nicht das beste Spiel, aber die Grün-Weißen holten sicher und ungefährdet zwei Punkte. Nach schwachem Start erzielte Niklas Pechmann in der zehnten Minute die erste Führung (5:4) – von nun an geriet Bergen nicht mehr in Rückstand. Auch die Rote Karte gegen Andreas Bothe brachte TuS nicht in Gefahr, wenngleich die Abwehr nicht sicher stand. „Mit dem Angriff und 30 Toren kann ich gut leben, auch, wenn wir noch viele klare Chance vergeben haben“, sagte Coach Daniel von Frayenhove, der Keeper Tobias Schack hervorhob und sich über einen geglückten Saisonstart freute.

TuS Bergen: Schack, Brandl – Bothe, Jabangwe, Withus, Becker (5), Brodde (8/1), Schulz (1), Blancbois (6/2), Heins, Behrens, Pechmann (6/1), Brockmann (2), Brammer (2).

MTV Müden –

SG Luhdorf/Scharmbeck

37:25 (19:11)

Die sieglosen Luhdorfer hielten 15 Minuten mit. Dann schaltete der MTV einen Gang höher und kam dank toller Kombinationen, guter Kreuzungen und schneller Gegenstöße zur klaren Pausenführung.

Im zweiten Durchgang verwaltete der Gastgeber das gleiche Spiel, Müden kam über 30:20 (47. Minute) zum Kantersieg. Zufrieden war Coach Markus Haydl: „Wir haben ein besseres Spiel gezeigt als in Celle. Der Ball lief schneller, die Deckung stand stabiler. Zudem war die Chancenverwertung besser. Wir konnten ausprobieren und den Spielern mit weniger Spielanteilen Einsatzzeit geben.“

MTV Müden: Jablonski, Nissen, Pickard – Parpart, Ehlert (je 8), S. Müller, Laubenstein (je 4), Worthmann, D. Hüsken, Ahrenbeck (je 3), von Bothmer (2), Kohlmeyer, Erdt (je 1), Eilmes.

HSG Heidmark –

HBV 91 Celle

41:28 (18:12)

Kurzfristig fielen Benjamin Kaplick (krank) und zwei weitere Spieler aus. Mit nur mit einem Torwart auf der Bank spielte der Außenseiter dennoch mutig, führte sogar 3:2. Doch in der neunten Minute schoss Heidmark den so starken Robert Schucht per Siebenmeter-Kopftreffer raus, es folgte allerdings keine Bestrafung.

Nach 15 Minuten bekam Christian Sievert den Ball auf die Nase, diese blutete stark, Celle spielte 15 Minuten in Unterzahl. Siewert war nach der Pause wieder an Bord, aber dennoch schwanden irgendwann die Kräfte. „In dieser Konstellation 28 Tore zu schießen, ist okay“, so Moritz Kaplick, der sich darüber ärgerte, dass der „Kopfschütze“ Nils Rosemann für sein Vergehen nicht die Rote Karte sah, sondern über seine neun Tore jubeln durfte.

HBV 91 Celle: Schucht, Lutz – Meyer (6/1), Donner (9), Premper (2), Schulig, Sievert (2), Reinbold (9/1).

Von Stefan Mehmke