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Lokalsport MTV Müden unter Zugzwang
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19:37 15.04.2016
Celle Stadt

MTV Müden – HSG Fuhlen-Hessisch Old. (Samstag, 18 Uhr)

Müden steht vor richtungsweisenden Wochen. Die Spielzeit neigt sich dem Ende zu, MTV braucht jetzt endlich Punkte, um noch aus dem Abstiegsstrudel zu entkommen. Der Dreizehnte hat zwei echte Abstiegsduelle vor der Brust. Der Gast liegt zurzeit mit einem Punkt Vorsprung auf Platz zwölf, anschließend geht‘s zum Drittletzten Schaumburg.

Die HSG kommt mit einer soliden Truppe ohne herausragende Einzelspieler, besticht aber durch Geschlossenheit und Kampfgeist. Um die „letzte Chance“ zu nutzen, müssen die Jungs um Markus Haydl und Steffen Müller alles in die Waagschale werfen, um Punkte zu sammeln.

Da passt es gut, dass der Gastgeber mit „voller Kapelle“ aufspielen kann. „Wir müssen jetzt Gas geben, denn im Abstiegskampf muss man nicht schön spielen, sondern da geht es um jedes Tor und um jeden Ballgewinn. Emotionen und Leidenschaft muss jeder Spieler an den Tag legen, um daraus Synergien und Teamspirit auf die Mannschaft zu übertragen“, so Müdens Co-Trainer Markus Haydl.

SV Altencelle – TSV Burgdorf III (Sonntag, 13 Uhr)

Zum ungleichen Duell kommt der Zweite in die HBG-Halle. Zu allem Überfluss gaben die Burgdorfer unlängst bekannt, dass die TSV ihre dritte Vertretung weiter fördert und gab als klares Ziel den Aufstieg aus. Nach Minuspunkten sind sie sogar derzeit Erster. So werden die Burgdorfer heiß sein und alles aufbieten, um am Ende die Meisterschaft für sich zu entscheiden. Die TSV ist mittlerweile breit aufgestellt, verfügt über eine exzellente Jugendarbeit. Viele Spieler verstärken die Dritte regelmäßig.

Immerhin: Beim SVA kehrt Rouven Kibellus zurück ins Tor und auch ansonsten kann Trainer Reinhard Roselieb bis auf die Langzeitverletzten auf seine komplette Truppe zurückgreifen. Fakt ist, dass die Altenceller auf einen übermächtigen Gegner treffen, der ihnen nichts schenken wird. Auch als totaler Außenseiter möchte der SVA Burgdorf ein wenig ärgern und nicht von vornherein aufgeben.

Zumal das Team befreit aufspielen kann, denn niemand erwartet irgendetwas. Das Hinspiel ging mit 22:36 in die Hose, ein wenig besser sollte es aber schon sein. Das möchte auch Coach Roselieb: „Wir sind spielerisch klar unterlegen, wir werden aber versuchen, durch Kampf und Willen einiges wettzumachen. Ein Spaziergang für Burgdorf wird es nicht.“

Von Stefan Mehmke