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Lokalsport MTV Müden vor nächstem Kantersieg
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17:41 17.01.2014
Celle Stadt

Der MTV Müden sollte auch am 14. Spieltag der Handball-Landesliga der Männer keine Probleme mit seiner Feinwäsche haben. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass das Schlusslicht TuS Jahn Hollenstedt für Flecken auf Müdens weißer Weste sorgen wird, ist äußerst gering. Einen „weißen Riesen“ hingegen braucht der VfL Westercelle, der am Sonntag um 11 Uhr gegen den Dritten SG Handball Rosengarten-Buchholz antritt. Beim Tabellenvierten SG Südkreis Clenze strebt die HSG Adelheidsdorf-Wathlingen heute indes einen Überraschungssieg an.

MTV Müden –TuSJ Hollenstedt(Sonntag, 18 Uhr)

MTV Müden möchte an die perfekte Hinrunde anknüpfen – und das sollte auch klappen. Hollenstedt ist mit 2:22-Punkten nicht nur Tabellenletzter, sondern mit 405 Gegentoren auch noch die Schießbude der Liga. Das bewies das Hinspiel im September, als der MTV deutlich mit 39:19 gewann.

„Wir müssen jeden Gegner ernst nehmen, natürlich auch den Tabellenletzten“, sagt Trainer Markus Haydl. Auch in so einem Spiel müsse man als Favorit Einstellung, Kampf, Leidenschaft und großen Siegeswillen zeigen. Verzichten muss der Gastgeber allerdings auf Dennis Hüsken, Steven Tecklenburg.

VfL Westercelle –SGH Rosengarten-Buchholz(Sonntag, 11 Uhr)

„Das ist der nächste dicke Brocken für uns“, sagt VfL-Betreuer Michael Meyer. Denn wie schon Munster, ist auch Rosengarten den Westercellern körperlich überlegen – und wahrscheinlich nicht nur das. Also hilft nur eins: hundertprozentige Einstellung zum Sieg. Denn gerade die VfL-Abwehr steht meist nur dann sicher, wenn die Mannschaft absolute Konsequenz zeigt. Da die Mannschaft in Bestbesetzung antritt, sollte das Spiel dazu genutzt werden, um sich auf die entscheidenden Duelle gegen den Abstieg vorzubereiten.

SG Südkreis Clenze –HSG Adelheidsdorf/Wathl.(heute, 19.15 Uhr)

Das Hinspiel war mit 29:30 äußerst eng, zudem fühlte sich Wathlingen trotz eigener Fehler verschaukelt. Das soll im Wendland nun anders werden, schon allein, weil Eike Hebecker, Till Maurer und Mirko Behrend auf ihre alte Mannschaft treffen und die HSG letzterem Spieler nach der Begegnung seine Geburtstags-Party nicht vermiesen will. „Aber in der Halle wird das natürlich sehr schwer“, so Betreuer Guido Zobiack. Dem Team fehlt Carsten Karl wegen seiner Knieverletzung, dafür sind Arne Twelkemeyer, Martin Nolte, Max Friedhoff und Paul Zywicki wieder mit an Bord.

Von Stefan Mehmke