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Lokalsport Marie Dehnings Speer fliegt zu Gold
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15:48 16.07.2018
Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle Stadt

Marie Dehning setze sich in ihrer Paradedisziplin dem Speerwurf bei windigen Bedingungen gleich zu Beginn des Wettkampfes an die Spitze des Teilnehmerfeldes. Mit dem dritten Versuch von 44,27 Metern qualifizierte sie sich als Erste für das Finale der besten acht Athletinnen. Im vierten Versuch steigerte sich das Mehrkampftalent auf 45,20 Meter und wurde mit dieser Weite souverän Norddeutsche Meisterin. Im Weitsprung qualifizierte sich mit guten 5,44 Metern für den Endkampf. Im fünften Durchgang steigerte sich Dehning auf 5,54 Meter und gewann am Ende die Bronzemedaille.

Aktuell zählt die Athletin des TuS Bergen zu den schnellsten Sprinterinnen der Alterklasse U16 in Norddeutschland und untermauerte dies mit dem Einzug in das 100-Meter-Finale. Dort sprintete die Schülerin nach schnellen 12,69 Sekunden als Sechste über die Ziellinie. Auch über ihre neue Bestzeit von 12,59 Sekunden aus dem Vorlauf freute sich die Athletin.

Einen weiteren Paukenschlag der Veranstaltung konnte Max Dehning im Speerwurf gegen die bis zu ein Jahr ältere Konkurrenz setzen. Das Wurftalent startete schon mit neuer persönlicher Bestleistung von 49,36 Metern in den Wettkampf, als er im zweiten Durchgang nach einem sehr guten Anlauf-Wurfrhythmus den 600 Gramm schweren Speer auf herausragende 51,88 Meter schleuderte. Mit dieser Weite verbesserte er nicht nur seine persönliche Bestleistung um gut fünf Meter, sondern gewann auch die Silbermedaille.

Am Vortag wuchtete Max die vier Kilogramm schwere Kugel auf gute 11,75 Meter und belohnte sich mit einem fünften Platz. Im Diskuswettkampf verbesserte er seine persönliche Bestleistung um anderthalb Meter auf 34,83 Meter und wurde Elfter.

„Sowohl Marie als auch Max haben starke Leistungen auf einem technisch sehr hohen Niveau gezeigt und es freut mich sehr, dass sie sich für die fleißige Arbeit im Training belohnt haben“, freute sich Trainer Björn Lippa.

Aus der Sicht der LG Unterlüß-Faßberg-Oldendorf (LG UFO) waren die Titelkämpfe in Berlin weniger erfolgreich. Nennenswert waren laut der UFO-Vereinsverantwortlichen lediglich Lena Pfeiffer und Veronique Quednau (beide U16). Pfeiffer belegte über die 3000 Meter den vierten Platz (10:54,03 Minuten) und auf der 800-Meter-Strecke den 14. Platz (2:28,41) von 24 Starterinnen. Im Speerwerfen erreichte Quednau mit 31,75 Metern den zehnten Platz und über 800 Meter belegte sie in einer guten Zeit von 2:29,55 Minuten den 18. Platz.

Von Fremdfotos / Texte Eingesandt

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