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Lokalsport Medaillen und Qualifikation für TuS-Asse
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18:10 15.02.2010
Celle Stadt

Mit drei Medaillen sind die Tischtennis-Spieler vom TuS Celle 92 von den Norddeutschen Meisterschaften in Berlin zurückgekehrt. Den größten Erfolg verbuchte Lars Petersen, der im Einzel den dritten Platz belegte. Im Doppel mit dem eigentlichen Liga-Konkurrenten Sven Hielscher vom SV Bolzum reichte es sogar zum Titel. Falko Turner und Richard Hoffman waren die Gegner im Doppel-Finale. Sie konnten ihre Niederlage verschmerzen, sicherten sie doch mit ihrer Leistung eine Silbermedaille für Celle.

Das eigentliche Ziel der Celler Akteure bestand jedoch nicht im Kampf um Gold. „Unsere Jungs sind nach Berlin gefahren, um sich für die Deutsche Meisterschaft im April in Trier zu qualifizieren“, sagt Mannschaftskapitän Pascal Tröger. „Insofern war es für Falko Turner eine eher unglückliche Meisterschaft.“

Um das Ticket für den Bundesentscheid zu lösen, mussten die Spieler zunächst die Gruppenphase überstehen und danach bis ins Viertelfinale vordringen. Allerdings hatte es Turner bereits im Achtelfinale mit dem Topgesetzten Kay-Andrew Greil zu tun. Gegen ihn konnte der Celler und niedersächsische Landesmeister nichts ausrichten und unterlag deutlich mit 1:4. Petersen und Hoffmann hatten mehr Losglück und sicherten sich die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft durch Siege und den Einzug in die Runde der letzten Acht .

Dort allerdings war auch für Hoffmann Schluss. Er scheiterte wie zuvor bereits sein Mannschaftskamerad an Greil. Petersen musste sich im Halbfinale dem späteren Titelträger Deniz Aydin geschlagen geben. Tröger: „Der dritte Platz bedeutet aber dennoch einen großen Erfolg für ihn.“

In den Doppeln gab es nicht nur die Maximalausbeute für die Herzogstädter, sondern auch eine kleine Überraschung. Im Finale bezwang das Duo Hielscher/Petersen die reine Celler Formation Turner/Hoffmann klar mit 3:0. Tröger: „Normalerweise sind im Doppel immer Formationen weit vorne, die schon gut eingespielt sind. Dass Petersen mit Hielscher zusammen antrat war eher ein Zufall. Die haben vorher erst einmal zusammen gespielt und waren dabei ziemlich erfolglos.“

Trainer Dirk Diefenbach ist mit der Leistung seiner Athleten zufrieden. „Alle Spieler können stolz auf sich sein“, so Diefenbach. „Die teils schwierigen spielerischen Aufgaben wurden gelöst und ich freue mich über die beiden Qualifikationen zur Deutschen Meisterschaft.“ Für Falco Turner ist ebenfalls noch nichts verloren. Tröger: „Er kann sicherlich darauf hoffen, noch als Ersatzspieler für die DM nominiert zu werden.“

Von Björn Schlüter