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Lokalsport Meissner verpasst Edelmetall bei Nachwuchs-Europameisterschaft
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16:18 25.07.2018
Quelle: Marco Steinbrenner
Celle Stadt

Celle. Im Mixed-Wettbewerb an der Seite von Franziska Schreiner (TV Busenbach) fehlte dem Zweitligaspieler des TuS 92 Celle lediglich ein Sieg zum Sprung auf das Podium. Meissner/Schreiner, die in knapp drei Monaten Deutschland auch Seite an Seite bei den Olympischen Jugendspielen in Buenos Aires vertreten werden, unterlagen im Viertelfinale Natalia Malinina/Maksim Grebnev (Russland) mit 11:8, 5:11, 7:11 und 7:11. „Wir haben erstmalig zusammen gespielt und dafür eine gute Leistung gezeigt“, bilanzierte der 18-Jährige. Chancen auf Edelmetall seien durchaus vorhanden gewesen. „Leider sind Franziska einige Aufschläge zu lang geraten, sodass die Russen sehr aggressiv die Ballwechsel beginnen konnten“, analysierte Meissner.

Eine alles andere als einfache Auslosung erwischte der deutsche Jugendmeister im Einzel-Wettbewerb. Nach den Siegen gegen Bruno Nettarp (Schweden/4:0) und Darius Toma (Rumänien/4:2) kam es bereits in der dritten Runde zum Duell mit Titelverteidiger Ioannis Sgouropoulos aus Griechenland. „Ich habe zwar besser als zuvor gegen Toma gespielt, jedoch sind mir trotzdem zu viele einfache Fehler unterlaufen.“ Nach der 6:11, 7:11, 8:11, 11:8 und 9:11-Niederlage merkte Cedric Meissner an, „dass eventuell noch mehr möglich gewesen wäre, wenn ich den dritten Satz nach meiner Aufholjagd noch gewonnen hätte“.

Nach dem zweiten Platz vor einem Jahr im Doppel an der Seite von Simon Söderlund (Schweden) reichte es mit Patrik Juhash aus Ungarn nicht zu Edelmetall. Die Links-Rechts-Kombination musste sich Irvin Bertrand/Cristian Pletea (Frankreich/Rumänien) mit 0:3 geschlagen geben. „Für das erste Mal war unsere Leistung sicherlich nicht schlecht. Mehr als das Achtelfinale war aber auch nicht möglich.“

Fünf Tage vor dem Abflug zu den Jugend-Europameisterschaften hatte Vincent Senkbeil vom TuS Lachendorf erst von seiner Nominierung erfahren. Es fehlte in der Doppel-Konkurrenz lediglich ein Sieg und der 14-Jährgie wäre mit einer Medaille im Gepäck in die Heimat zurück gekehrt. An der Seite von Mike Hollo (SV DJK Kolbermoor) kam das Aus im Viertefinale gegen Fabio Rakotoarimanana/Myshaal Sabhi aus Frankreich. „Wir sind locker in die Partie gegangen, denn im Team-Wettbewerb hatten wir gar keine Chance“, verriet Senkbeil.

Fast wäre die Taktik aufgegangen, doch am Ende setzte sich der Favorit mit 9:11, 11:8, 11:7, 6:11 sowie 11:7 durch. „Das ist ärgerlich. Wir sind nur sehr knapp an einer Medaille vorbei geschrammt.“ Im Mixed schied Senkbeil an der Seite der erst Zwölfjährigen Annett Kaufmann (TTC Bietigheim-Bissingen) in der dritten Runde gegen Elena Zaharia/Andrej Tomica (Rumänien) ebenfalls nach fünf Sätzen aus. Im Einzel unterlag er direkt in Runde eins dem Ungar Erik Huzsvar mit 3:4. (mst)

Von Marco Steinbrenner

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