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Lokalsport Meisterschaft für den SV Nienhagen zum Greifen nah
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03:58 16.02.2018
Nienhagen

Bei gerade noch vier zu spielenden Partien rückt die Meisterschaft für die Nienhägerinnen in greifbare Nähe. Insbesondere das Spiel gegen Neustadt dürfte richtungsweisend sein. Denn der aktuelle Tabellenfünfte hat auch nach einer Punkte-Durststrecke seine Hoffnungen von den oberen Rängen noch nicht begraben. Doch der Weg nach oben führt nur über den SVN – und Wagners Team wird alles daran setzen, an der Spitze zu bleiben. „Mein Traum ist die Meisterschaft“, sagt Wagner, auch wenn er nur ungern über den Titel spricht. Bescheidenheit wird großgeschrieben in Nienhagen. Spielerinnen und Trainer denken von Partie zu Partie. Doch angesichts der bisherigen Ergebnisse wird der Traum immer realer.

Das Geheimnis des Erfolgs macht Wagner vor allem an zwei Faktoren fest: Zum einen verfügt er in dieser Saison über einen breiten Kader und zum anderen sind seine Spielerinnen in den vergangenen drei Jahren eine eingeschworene Truppe geworden. „Wir sind gut aufgestellt. Jeder kann jeden ersetzen und wir sind immer mehr zusammen gewachsen“, so Wagner.

Diese Entwicklung soll auch in der kommenden Saison fortbestehen. Aus diesem Grund schließt der SVN-Trainer auch einen Aufstieg aus – egal ob Nienhagen Meister wird oder nicht. Ein Aufstieg würde nämlich bedeuten, dass die Nienhägerinnen Spiele an jedem Wochenende hätten. „Das geht nicht. Wir haben darüber gesprochen“, sagt Wagner. Er habe viele Polizistinnen und Mütter in seiner Mannschaft, „die können nicht jedes Wochenende eine Partie spielen“. Bei einem Aufstieg würde seine eingespielte Truppe auseinanderbrechen und das will der SVN-Trainer ebenso verhindern, wie einen Punkteverlust an diesem letzten Heimspieltag.

Lachendorf/Eschede fährt nach Northeim: Wo es bei den Damen noch um die Meisterschaft geht, ist die Oberliga-Saison bei den Volleyball-Herren der SG Lachendorf/Eschede bereits gelaufen. Denn rein rechnerisch sind sie abgestiegen, doch sie wollen sich in den letzten drei Spielen würdig verabschieden – als nächstes auswärts am Samstag (16 Uhr) bei DJK Kolping Northeim.

„Die HBG-Halle wird brennen – auf dem Spielfeld und auf den Zuschauerrängen. Wir wissen, wie Abstiegskampf geht und werden den Kampf annehmen“, sagt der Team-Manager des Handball-Verbandsligisten SV Altencelle, Reinhard Roselieb. Und das hat seinen Grund, denn am Sonnabend um 19 Uhr gastiert dort der Tabellenletzte MTV Embsen. Und gegen den muss für die Rot-Gelben unbedingt ein Sieg her, damit der Anschluss ans untere Mittelfeld gelingt.

16.02.2018

Der Schock sitzt tief: „Wir haben extreme Existenzangst um unseren Traditionsverein“, sagt Jörg Ristow – und ist damit nicht allein. Wie der Vorsitzende des SSV Scheuen haben auch die anderen elf Celler Rasensportklubs in den vergangenen Tagen Post aus dem Rathaus bekommen. Die Verwaltung hat ihnen den Entwurf einer Nutzungsvereinbarung zugeschickt, mit denen sie den Vereinen die Sportanlagen und Klubheime in Eigenregie übertragen will.

Heiko Hartung 15.02.2018

"Schwebe wie ein Schmetterling, stich wie ein Biene": Im Sinne dieses Zitats der Boxlegende Muhammad Ali zeigten vier junge Boxtalente vom Vfk Celle bei den Bezirksmeisterschaften im Boxverband Hannover-Braunschweig-Lüneburg ihr Können – und das überaus erfolgreich. Tim Oldenburger, Nils Tribbelhorn, Juan Bice und Redwan El Zein erkämpften sich allesamt den Titel in ihrer jeweiligen Alters- und Gewichtsklasse.

15.02.2018