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Lokalsport Mit Fan-Unterstützung zur Überraschung
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15:05 16.02.2012
Von Jürgen Poestges
Celle Stadt

Vier Wochen lang dauerte die Pause. Nun geht es wieder los für die Herren von Tischtennis-Zweitligist TuS Celle 92. Am Sonntag um 11 Uhr ist der TTC Schwalbe Bergneustadt zu Gast in der Halle der Altstädter Schule. Und wenn der Vorletzte Celle (8:14 Punkte) den Dritten empfängt (15:9), dann schaut das zunächst einmal wie eine klare Sache für den Gast aus.

Aber nur auf den ersten Blick. Denn die Hausherren haben beim vorletzten Heimspiel großes vor. Das hat verschiedene Gründe. „„Wir brauchen wenigstens 16 Punkte, um den vorletzten Platz zu verlassen“, sagt zum Beispiel Team-Manager Dieter Lorenz. „Daher ist es schon wichtig, dass wir die Partie gewinnen.“ Und Spielertrainer Hermann Mühlbach möchte vor allen Dingen den treuen und tollen Fans noch einmal ein gutes Spiel zeigen. „Das ist ja immerhin unser vorletztes Heimspiel. Wer weiß, vielleicht gelingt ja mit ihrer Unterstützung eine Überraschung“, setzt er auf die Zuschauer. „Wenn wir an die Form aus dem letzten Heimspiel anknüpfen können, dann ist alles möglich.“ Da wurde gegen den TTS Borsum mit 9:3 gewonnen.

Allerdings warten da hohe Hürden auf Mühlbach und seine Teamkollegen. Denn an Nummer eins spielt der dänische Nationalspieler Jonathan Groth. 20 Siege und vier Niederlagen hat er in dieser Saison zu Buche stehen, Er dürfte für Mühlbach und Arne Hölter nicht zu bezwingen sein. Da müssen sich die beiden auf die Nummer zwei Roman Rosenberg konzentrieren. Für den allerdings sind die Celler so etwas wie die Lieblingsgegner, er er läuft da gerne schon mal zur Höchstform auf.

Auch die übrigen Positionen von Bergneustadt sind gut besetzt. Muhamed Kushov ist ein erfahrener Zweitligaspieler, und an Nummer vier steht mit dem 17-jährigen Benedikt Duda ein Jugend-Nationalspieer. Da wird es für die Celler Sebastian Stürzebecher und Minh Tran Le nicht einfach werden, die Punkte zu holen.

Und im unteren Paarkreuz warten mit dem ehemaligen deutsche Meister Vladislav Broda und dem bundesliga-erfahrenen Sandor Jankovic hochwertige Gegner auf Julien Indeherberg und Richard Hoffmann.

Es ist also angerichtet für spannende Spiele. Dass die Gastgeber durchaus übe sich hinaus wachsen können, haben sie schon bewiesen. Das Hinspiel ging zwar 5:9 verloren, aber schon da deutete es sich an, dass ein Erfolg möglich wäre. (poe)