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Lokalsport Müden ganz in weiß ins neue Jahr
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18:58 16.12.2013
Da ist nichts mehr zu machen. Der Ball ist drin. HSG-Keeper Martin Nolte kann verhindern, dass der Wurf von Eyendorfs Sebastian Petersen sein Ziel erreicht. Links Lars Eichorn. Quelle: Gert Neumann
Celle Stadt

Nur ein Sieg sprang am letzten Spieltag des Jahres für die Celler Vertreter in der Handball-Landesliga der Männer heraus. Und den holte erwartungsgemäß der verlustpunktfreie MTV Müden, der glanzlos aber sicher 41:35 gegen MTV Schwarmstedt gewann. Die HSG Adelheidsdorf/Wathlingen schnupperte lange an einer Überraschung, verlor aber unglücklich 18:21 gegen MTV Eyendorf. Auch der VfL Westercelle zeigte beim TV Uelzen eine brauchbare Leistung, verlor aber letztlich deutlich 19:28 und ist damit Drittletzter.

MTV Müden –MTV Schwarmstedt41:35 (20:14)

Blütenrein bleibt die MTV-Weste: Nach diesem Sieg in einem sehr temporeichen Spiel hat Müden 24:0 Punkte. Der Gastgeber startete gut in die Partie, ging rasch mit 7:3 und 12:5 (17.) in Führung. Müden leistete sich aber eine kleine Schwächeperiode von etwa sieben Minuten, was wiederum die Schwarmstedter ausnutzten und ein wenig 16:11 (24.) verkürzten. Im zweiten Durchgang verwaltete der Gastgeber das Spiel weitgehend, probierte viel aus. So bekamen der A-Jugendliche Torben Ehlert sowie Außenspieler Jan Hendrik von der Ohe und Jannik Erdt viele Spielanteile. „Meine Jungs haben ein gutes Spiel gemacht. Wir wollten das Tempo die gesamte Spielzeit hochhalten, was von der Mannschaft gut umgesetzt wurde. Justus von Bothmer hat heute eine klasse Partie gezeigt“, lobte Trainer Markus Haydl.

Tore für Müden: S. Müller, Katenz (je 10), von Bothmer (9), Laubenstein (4), C. Hüsken (3), P. Kohlmeyer, T. Ehlert (je 2), B. Mielke (1).

HSG Adelheidsdorf/Wathl. –MTV Eyendorf18:21 (6:8)

Zu einer ganz spannenden Angelegenheit machte Wathlingen die Partie gegen den Ligazweiten. Es ging ordentlich zur Sache – starke Abwehrreihen und noch bessere Torhüter prägten die Partie. So stand es nach 13. Minuten 4:4. Und auch zur Pause war Wathlingen noch dicht dran am Favoriten.

Nach dem Wechsel neigte sich das Pendel in Richtung Eyendorf, der Favorit führte 18:13 (45.). Doch dann kam Wathlingen zurück: Innerhalb von fünf Minuten schaffte der Gastgeber den Anschlusstreffer (18:19). Doch der Ausgleich wollte einfach nicht gelingen. In der 56. Minute hieß es immer noch 18:19. Dann ging der Ofen aus. „Das war eine starke Leistung und eine ganz unglückliche Niederlage“, trauerte HSG-Betreuer Guido Zobiack einem möglichen Punktgewinn hinterher.

Tore für Wathlingen: Behrend (8/2), Hebecker, La. Eichhorn (je 3), Zywicki, Karl (je 2).

TV Uelzen –VfL Westercelle28:19 (13:10)

Unter anderem ohne Yannick Schultz, Chris Reinboth und Torben Werner sowie Betreuer Michael Meyer startete Westercelle gut, führte sogar schnell 3:0. Doch dann steigerte sich Uelzen, rührte in der Defensive Beton an und stand fortan mit einer starken 6:0-Abwehr da. Daran biss sich Westercelle die Zähne aus, kam überhaupt nicht ins Kreisläuferspiel.

Und dann waren da noch die brandgefährlichen TVU-Angreifer wie Steffen Drewes oder Axel Koch. Nach ein paar ungenutzten Chancen zogen die Schwarz-Gelben zunehmend die Köpfe ein. Und so ging es in der Abwehr drunter und drüber. Im Angriff fehlte darüber hinaus die ordnende Hand. Eine gute Figur machte dennoch Neuzugang David Bösing, der seine ersten drei Pflichtspieltoren erzielte „Immerhin haben wir viele gute Ansätze gezeigt“, so Patrick Tiede.

Tore für Westercelle: Nowak (4), P. Tiede, Bösing, Wöhler (je 3), M. Tiede, Kniesch (je 2), Dr. Krüger (1).

Von Stefan Mehmke