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Lokalsport Müden spielt nach Pause zu überhastet
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12:30 27.11.2017
Müdens Steffen Müller wirft seine ganze Kraft in den Torabschluss. - Über so viel Power staunt auch Teamkollege Maximilian Ahrenbeck (rechts). Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

HBV 91 Celle –

SVT Uelzen/Salzwedel

32:27 (15:12)

Der HBV wusste, wie wichtig das Spiel war, ging gut vorbereitet in die Partie, startete mit viel Konzentration, Emotion und Willen – und mit dem tunesischen Neuzugang Rafeet Nciri. Vor der Pause folgte zwar eine unkonzentrierte Phase, die die Vorentscheidung kostete. Aber aus einer sicheren Abwehr heraus stellte Celle die immer undisziplinierteren Salzwedeler vor große Probleme und setzte viele Gegenstöße. „Am Ende müssen wir uns vorwerfen, dass wir das Spiel nicht deutlicher gewinnen. Da werden wir dran arbeiten“, so die hocherfreute Trainerin Renée Verschuren.

HBV 91 Celle: Lutz, Schucht im Tor; Meyer (9/2), Nciri (5), Premper (6), Schulig (3), Pape, B. Kaplick (3), Hinrichs, Sievert (5), Wohlfeld, Jahns (1).

MTV Müden –

HSG Heidmark

24:29 (17:14)

Die Zuschauer in der rappelvollen Örtzetalhalle sahen ein Spiel auf Augenhöhe. Müden setzte sich aber nach und nach ab (10:7; 17 Minute). Die zweite Hälfte begann für die Gastgeber holprig, denn der MTV schaffte in den ersten fünf Minuten kein Tor. Die Gäste wurden stärker, besonders Heidmarks Keeper Jan Thölke. So erzielte die HSG in der 40. Minute den Ausgleich (19:19). Ohne Druck aufs Tor und mit überhasteten Torabschlüssen lud der MTV den Gegner zu Gegenstößen ein. So führte Heidmark in der 47. Minute 23:19 und und ließ sich das auch nicht mehr nehmen.

„Schade. Wir hatten eine gute erste Halbzeit aufs Parkett gelegt. Doch dann haben wir im zweiten Durchgang viel zu unstrukturiert und überhastet gespielt“, ärgerte sich Müdens Trainer Markus Haydl.

MTV Müden: Nissen, Jablonski, Pickard im Tor; S. Müller (7), Ehlert (5), Parpart (4), Friedhoff, Laubenstein (je 3), D. Hüsken (2), Erdt, Kohlmeyer, von Bothmer, Eilmes, Ahrenbeck.

MTV Dannenberg –

TuS Bergen

25:24 (11:14)

Bergen hat sich eine unnötige Niederlage geleistet und sich nicht für ihr gutes Spiel belohnt. Es fing schlecht an: Weil die angesetzten Schiedsrichter nicht auftauchten, pfiff mit Thomas Welke ein Schiedsrichter aus dem Publikum – und „beschenkte“ Bergen mit neun Zeitstrafen. Für Dannenberg blieben da nur vier.

Dennoch war TuS in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft. In der zweiten Hälfte spielte Bergen weiter auf gutem Niveau, ließ aber zahlreiche Chancen liegen. „Wenn man ehrlich ist, hätte dieses Spiel keinen Verlierer verdient. Wir hätten uns für unser gutes Spiel auch gerne belohnt“, ärgerte sich TuS-Trainer Daniel von Frayenhove.

TuS Bergen: T. Schack, Brandl, Libera im Tor; Jabangwe, Withus, Brodde (7/3), Schulz (1), W. Rodehorst (5), Blancbois (2), Heins (4), Pechmann, Brockmann (2), Brammer (3).

Von Stefan Mehmke