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Lokalsport Nach schwachem Start sind Celler auf Kurs gegangen
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16:43 27.12.2017
HSG-Spieler Paul Zywicki und Falco Leweling (rechts) versuchen Westercelles Marc-André Weide zu stoppen. Links VfL-Spielertrainer Patrick Tiede. Quelle: Michael Schäfer
Celle

Celle. HSG Adelh./Wathlingen11:9 Punkte / 6. Platz

Die Saison für die Wathlinger begann mit einem 28:29 gegen die SG Adendorf unglücklich. Nach einem knappen Sieg in Tostedt folgte eine Acht-Tore-Schlappe im Seevetal. Dieses Auf und Ab setzte sich fort, bis Wathlingen im November drei Siege nacheinander landete, darunter das deutliche 30:23 im ewigen Derby gegen den VfL Westercelle. „Das war unser Saisonhighlight“, betont Co-Trainer Maik Sieverling, nicht ohne auf den Tiefpunkt, eben die Seevetal-Niederlage mit Mini-Kader hinzuweisen.

Apropos: Auch an der Kantallee quälte man sich mit vielen Ausfällen. Besonders der langfristige Ausfall von Sebastian Ehlerding ist ein Schlag ins HSG-Kontor. Aber auch kurzfristigen Ausfälle von Paul Zywicki und Lars Eichhorn, sind kaum zu kompensieren.

Dennoch schielt Wathlingen immer noch nach oben. „So viele Punkte wie möglich einsammeln und konstantere Leistungen abrufen“, lautet das offizielle Ziel für die restliche Saison. Ein Platz unter den ersten Fünf sollte es dann schon werden – und natürlich das Pokalfinale. In diesem Wettbewerb trifft Wathlingens Erste in der nächsten Runde auf die eigene Reserve.

Die Planungen für die Zukunft beginnen dann Ende Januar. Unbedingt gesucht wird ein Keeper. Und weiter geht’s am 13. Januar mit der schweren Aufgabe in Adendorf.

VfL Westercelle8:14 Punkte / 10. Platz

Auch beim VfL Westercelle leiden die Verantwortlichen immer wieder unter personellen Rückschlägen. Durch den Ausfall von Abwehrchef Jens Winkler, dessen Gesundung noch nicht ganz abzusehen ist, fehlt dem VfL die Erfahrung. Auch das Fehlen von Benjamin Wöhler (Babypause), ist nicht leicht zu kompensieren. Das aber bringt das Spielertrainer-Duo Michael Dümeland und Jan-Patrick Tiede zu den Höhepunkten der Saison: „Das sind eindeutig die jungen Spieler, die den Ausfall der Leitfiguren aufgefangen haben: Maik Kelly, Dominik Klapproth und Christoph Gabriel, der in vielen Spielen als einziger Torwart agierte“, lobt Tiede.

Aber auch sie konnten die herbe 27:38-Niederlage in Munster nicht verhindern. Das war eine absolute Enttäuschung. Nicht wegen der Höhe der Niederlage, sondern wegen der Art, wie wir aufgetreten sind“, erinnert sich Tiede ungern zurück.

Er schaut lieber voraus. Denn für die restliche Saison hat sich das Team vorgenommen, den Aufwärtstrend weiterzuführen. „Wir wollen aus den zum Teil knappen Hinspielniederlagen im Rückspiel Siege machen. Unter diesen Umständen wäre ein Mittelfeldplatz durchaus okay.“ Das soll schon am 14. Januar um 16 Uhr klappen, wenn der ungeliebte Nachbar vom TSV Wietzendorf II nach Celle kommt. (mm)

Von Stefan Mehmke