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17:33 01.11.2018
Mit vollem Elan: Wietzenbruchs Timo Schmidt (Mitte) wird mit seinen Teamkollegen alles dafür tun, dass endlich der erste Heimsieg gelingt. Quelle: David Borghoff
Celle

Am 13. Spieltag der Fußball-Bezirksliga unternimmt der SC Wietzenbruch gegen Eintracht Elbmarsch einen weiteren Anlauf, um auf heimischen Gelände endlich die ersten drei Punkte einzufahren. Tabellenführer VfL Westercelle steht beim starken Aufsteiger MTV Egestorf vor dem nächsten schweren Auswärtsspiel. Für SC Vorwerk geht es zur SG Scharmbeck-Pattensen.

SC Wietzenbruch – Eintracht Elbmarsch (Sonntag, 14 Uhr).

Sechs Heimspiele hat der SC Wietzenbruch bisher absolviert und sechsmal entführten jeweils die Gäste die Punkte vom Alten Kanal. Eine Bilanz, die für das nun anstehende Heimspiel gegen Eintracht Elbmarsch nicht allzu viel Mut macht. Aber um nicht immer tiefer in Abstiegsdepressionen zu verfallen, muss die tief im Liga-Keller feststeckende Mannschaft von Trainer Eike Mach ja mal anfangen, auch zu Hause zu punkten.

Der SCW-Coach brauchte erst einmal einige Zeit, um das letzte 2:8-Desaster beim MTV Egestorf zu verdauen. „So ein Auseinanderfallen darf es gegen Elbmarsch nicht noch einmal geben. Wenn wir unsere Außenseiterchance nutzen wollen, müssen wir 90 Minuten zum Kampf bereit sein“, erklärt Mach.

Und unerbittlicher Einsatz scheint durchaus das probate Rezept zu sein mit dem man den Gästen, die eher den gepflegten Fußball bevorzugen, beikommen könnte. Der Tabellenneunte von der Elbe startete schwach in die Saison, konnte seine Leistungen aber mittlerweile stabilisieren. Doch SCW-Coach Eike Mach hat zunächst nur das Auftreten seines eigenen Teams im Fokus. „Nach der Blamage in Egestorf erwarte ich eine eindeutige Reaktion der Mannschaft“, so der wenig erfolgsverwöhnte Mach.

MTV Egestorf – VfL Westercelle (Sonntag, 14 Uhr).

Beim starken Aufsteiger MTV Egestorf sieht sich Spitzenreiter VfL Westercelle auswärts erneut extrem gefordert. Wie der VfL hat das Team aus dem Landkreis Harburg erst zweimal verloren. Auf dem guten fünften Platz befinden sich die Egestorfer noch in Schlagdistanz zur Tabellenspitze. „Wir fahren da wirklich mit ganz viel Respekt hin. Insbesondere offensiv verfügt Egestorf über viel Durchschlagskraft. Wenn wir auch da punkten wollen, müssen wir schon voll dagegenhalten“, sagt VfL-Trainer Axel Güllert.

Die Egestorfer überzeugten bisher mit technisch versierten, schnellen Fußball und haben vor allem im Mittelfeld viel Routine und Qualität zu bieten. „Es muss uns gelingen das Kurzpassspiel des MTV zu unterbinden. Wenn wir dann selbst unser schnelles Umschaltspiel aufziehen, könnte das der Schlüssel sein, um Zählbares aus Egestorf mitzunehmen“, meint Güllert.

Zwei wichtige Akteure werden bei diesem Unterfangen aber nicht mithelfen können. Alexander Laube ist nach seiner Gelb-roten Karte ebenso gesperrt wie der wegen seiner fünften Gelben Karte pausierende Kai Broschinski.

SG Scharmbeck-Pattensen – SC Vorwerk Celle (Sonntag, 14 Uhr).

Obwohl sich der stark ersatzgeschwächte Aufsteiger SC Vorwerk beim TSV Elstorf sehr ordentlich verkaufte, musste er die lange Rückreise aus dem Kreis Harburg ohne Punkte antreten. Doch das nächste Auswärtsspiel im Winsener Ortsteil Scharmbeck steht bereits wieder vor der Tür. Die dort beheimatete SG Scharmbeck-Pattensen gilt als gestandener, aber unbeständiger Bezirksligist und hat mit dem schnellen Flügelstürmer Marc Merlin Freitag und Routinier Sascha Damm zwei auffällige Akteure in seinen Reihen. Beide sind in der Torschützenliste weit oben zu finden und meist nur schwer zu neutralisieren.

Dennoch gehen die Weinroten mit Optimismus in diese Partie. Trainer Stefan Mainka geht davon aus, dass ihm beim aktuellen Tabellenzehnten diesmal mehr als nur zwölf Spieler zur Verfügung stehen, denn wenigstens Torben Buschmann und Malte Stellmach sollten wieder einsatzfähig sein. „Mit 22 Punkten stehen wir immer noch sehr gut da und wollen es unbedingt vermeiden, durch eine weitere Niederlage Richtung „Tabellen-Niemandsland“ abzurutschen. Mit einem Sieg wären wir den Spitzenteams weiter auf den Fersen“, bemerkt Coach Mainka.

Von Jochen Strehlau

Das sorgt für genügend Spannung. In der Fußball-Kreisliga stehen sich am 13. Spieltag vier Teams aus der unteren Tabellenregion in direkten Duellen gegenüber.

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