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Lokalsport Nächstes Spitzenspiel für TuS Celle 92
Sport Sport regional Lokalsport Nächstes Spitzenspiel für TuS Celle 92
11:40 24.03.2017
Von Oliver Schreiber
Tobias Hippler überzeugte beim 6:2-Hinspielsieg bei Hertha BSC Berlin und gewann beide Einzel. Genau das strebt der 17-Jährige auch im letzten Heimspiel gegen den Tabellendritten an. Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

TuS-Teammanager Dieter Lorenz spricht daher auch von der nächsten „Mammutaufgabe“: „Obwohl wir das Hinspiel unerwartet deutlich mit 6:2 gewonnen haben, wird das ein unheimlich schweres Spiel, denn aller Berliner sind in einer ebenso guten Verfassung wie unsere Jungs“, meint Lorenz.

Die Gäste aus der Bundeshauptstadt kämpfen um ihre letzte Chance, eine Niederlage dürfen sie sich in ihren letzten drei Spielen nicht mehr erlauben. Momentan hat Hertha sechs Minuspunkte auf dem Konto, Celle und Hamm jeweils drei. Allerdings treffen die Berliner in ihrer letzten Partie auch noch auf Hamm. Viel mehr Spannung in diesem Dreikampf geht kaum.

Die Übernahme der Tabellenführung hat die Celler Tischtennis-Gemeinde in Euphorie versetzt. Für die Mannschaft heißt es aber, kühlen Kopf zu bewahren und hoch konzentriert zu bleiben. Hertha tritt im oberen Paarkreuz mit Deniz Aydin und Sebastian Borchardt an. Aydin brennt nach seinen beiden Einzel-Niederlagen im Hinspiel auf eine Revanche, Borchardt gehört zu den wenigen Spielern in der Liga, die es in dieser Saison schafften, Celles Nummer eins Philipp Floritz zu bezwingen. „Das vordere Paarkreuz der Hertha ist sehr stark. Ich denke aber, dass wir hier Vorteile haben. Tobias Hippler kommt mit dem Spielsystem seiner Gegner gut zurecht – und Philipp Floritz spielt aktuell hervorragend“, erklärt Lorenz.

Komplettiert wird das Hauptstadtteam durch Andy Römhild und Ali Gözübüyük. Römhild gehört zu den besten Spielern dieses Paarkreuzes, Gözübüyük rückt für den in Südamerika studierenden Ex-Celler Arne Hölter in die Mannschaft. Ein „Grünschnabel“ ist er aber keinesfalls. Der ehemalige Berliner Meister ist den Cellern unter anderem von den Deutschen Meisterschaften in Bamberg bestens bekannt. „Andy Römhild ist immer für zwei Punkte gut. Ich kann allerdings nicht verstehen, warum viele Ali als Schwachpunkt bezeichnen. Er ist kaum schlechter als Arne Hölter. Ich habe aber ein gutes Gefühl“, meint TuS-Kapitän Nils Hohmeier.

Ein weiterer Trumpf für die Celler sind die lautstarken Fans. „Ich hoffe, dass unsere Anhänger noch einmal alles stehen und liegen lassen, um uns ein letztes Mal anzufeuern“, sagt Lorenz.