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Lokalsport Neumann beim Heimrennen vorn dabei
Sport Sport regional Lokalsport Neumann beim Heimrennen vorn dabei
17:11 14.08.2018
Von Uwe Meier
Celle

Oschersleben. Neumann war hoch motiviert nach Oschersleben gereist. Mit seinen siebten Plätzen zwei Wochen zuvor bei den Porsche Club Days auf dem Hockenheimring war er alles andere als zufrieden gewesen. „Über die Ergebnisse war ich schon ziemlich enttäuscht gewesen“, sagt der Rennfahrer rückblickend.

In seinen Heimrennen wollte er es unbedingt besser machen. Schon im Training war Neumann recht zufrieden mit sich, seinem Auto und mit den gefahrenen Zeiten – immerhin war er zweitschnellster Cayman-Fahrer. „Es ist sicherlich ein interessanter aber nicht sehr anspruchsvoller Kurs“, so Neumann über die Strecke in Oschersleben. Dennoch sei Konzentration schon wichtig: „Gerade mit den heckmotorisierten Porsche GT 3 muss man am Kurvenausgang darauf achten, dass nicht zu starkes Beschleunigen das Heck ausbrechen lässt.“ Bei vier seiner Konkurrenten war genau das der Fall. Die Schäden an den Fahrzeugen waren nicht unerheblich. Das Rennwochenende war für die Unfallfahrer vorzeitig beendet. Neumann hingegen kam auf dem durch die Sonne aufgeheizten Asphalt gut zurecht und fuhr sich einen Spitzenplatz heraus.

Derzeit scheint sich mit dem Celler Robert Virchow ein junger, ambitionierter Konkurrent im Sports-Cup anzukündigen. In Oschersleben, erreichte Virchow bei seinem ersten Wertungslauf den dritten Platz in der Kategorie Bronze und hinterließ in der Porsche Trophy mit schnellen Zeiten einen guten Eindruck. „Er konnte damit immerhin seinen ersten Pokal mit nach Hause nehmen“, sagte Neumann anerkennend.

Am 7. September für ihn und seinen Porsche auf die deutliche weitere Reise nunmehr nach Spa Francorchamps in die Ardennen. Für Neumann bedeutet das aber: von der Heimstrecke auf die Lieblingsstrecke.

Dass es nicht zum ganz großen Wurf reichen würde, war Trainern und Athleten eigentlich schon vor dem ersten Start klar. Dafür war die Konkurrenz einfach zu stark. Doch insgesamt hatte die Crew um die Cellerin Stina Röbbecke bei den Ruder-Weltmeisterschaften schon mit einer Finalteilnahme geliebäugelt. Damit wären das Boot auf jeden Fall unter den ersten sechs der Welt gelandet. Ganz hat das nicht geklappt. Der deutsche U19-Juniorinnen-Vierer ohne Steuerfrau belegte in der Besetzung Röbbecke (Celler Ruderverein), Judith Engelhardt, Patricia Schwarzhuber (beide Team Nord West/Oldenburg) und Elisa Patzelt (Lüneburg) den siebten Rang. Immerhin hatte der deutsche Vierer das B-Finale für sich entscheiden können.

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Zwölf Tage bevor für die Spieler des Tischtennis-Zweitligisten TuS 92 Celle am 26. August beim Qualifikationsturnier zur Deutschen Pokalmeisterschaft im hessischen Bad Homburg die ersten drei Pflichtspiele der Saison gegen den Gastgeber, TSV Schwarzenbek und TTS Borsum auf dem Programm stehen, holt sich ein Duo Spielpraxis in Osteuropa. Tobias Hippler und Nils Hohmeier starten heute bei den mit 160.000 US-Dollar dotierten Bulgaria Open in Panagyurishte.

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