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Lokalsport Nichts zu holen für Celler Tischtennis-Trio in Belgien
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10:05 06.11.2017
Nach zwei Auftaktsiegen war für Tobias Hippler - bei den Belgium Open im Achtelfinale Schluss. Quelle: David Borghoff
Celle Stadt

DE HAAN. „Mit dem Ergebnis kann ich nicht zufrieden sein“, fand Philipp Floritz, Spitzenspieler des Tischtennis-Drittligisten TuS 92 Celle, nach seinem Start bei den Belgium Open in De Haan deutliche Worte. Der 25-Jährige war als einer von insgesamt 32 Herren für das Hauptfeld gesetzt und musste sich direkt in Runde eins gegen den Schweizer Lionel Weber aus dem Wettbewerb verabschieden. „Der Druck war natürlich vorhanden, da ich Favorit in dem Spiel war“, ergänzte Floritz. Im siebten Satz lag die Nummer eins des TuS noch mit 9:7 in Führung und war damit nur zwei Punkte vom Sprung in die nachfolgende Runde entfernt. Die nächsten vier Ballwechsel gewann jedoch Weber und setzte sich am Ende mit 9:11, 11:4, 11:13, 11:8, 9:11, 11:6 sowie 11:9 durch. „Spielerisch war die Leistung nicht schlecht, doch es geht besser“, sagte Floritz selbstkritisch.

Mit einem Sieg und zwei Niederlagen musste sich Nils Hohmeier bereits nach der Gruppenphase aus dem U21-Wettbewerb verabschieden. Der 19-Jährige des TuS Celle 92 gewann zwar gegen Hendra Pratawijaya (Indonesien) souverän mit 3:0, doch aufgrund der verlorenen Partien gegen Damien Llorca (Frankreich/1:3) und Konstantinos Angelakis (Griechenland/0:3) reichte es nicht zum Sprung in das Hauptfeld. Gegen Angelakis hatte Hohmeier im Rahmen der Deutschen Pokalmeisterschaft gegen den TTC Frickenhausen vor wenigen Wochen noch in drei Durchgängen gewonnen.

In der Herren-Konkurrenz blieb Nils Hohmeier ohne Sieg. Gegen Sun Chia-Hung aus Taiwan gab es eine 5:11, 11:13, 9:11 und 3:11-Niederlage. Etwas überraschend kam für den U23-Nationalspieler das 1:4 gegen den Nigerianer Olajide Omotayo. „Ich hatte einen Sieg von mir erwartet“, war Hohmeier etwas enttäuscht.

Der dritte Spieler aus Celle in De Haan, Tobias Hippler, erreichte in der U21-Konkurrenz das Achtelfinale. Nach einem mühsamen 3:2-Auftakterfolg gegen Maxim Chaplygin (Russland) – der Linkshänder musste im letzten Durchgang fünf Matchbälle abwehren, um mit 15:13 die Oberhand zu behalten – setzte sich Hippler mit 3:1 gegen Adam Szudi aus Ungarn durch. Das Aus kam dann in der Runde der letzten 16 gegen Martin Allegro (Belgien). Nach der 7:11, 6:11 sowie 1:11-Niederlage musste Hippler zugeben, „dass ich überhaupt nicht ins Spiel kam“.

Bereits ab dem heutigen Dienstag steht für das TuS-Trio der nächste Start bei einem internationalen Turnier auf dem Programm. Philipp Floritz, Nils Hohmeier und Tobias Hippler schlagen bei den sehr stark besetzten German Open in Magdeburg auf. „Vielleicht gelingt mir vor heimischem Publikum eine Überraschung“, ergänzte Hohmeier mit einem Augenzwinkern.

Von Marco Steinbrenner