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Lokalsport Niederlagen abgehakt: Celler Bezirksligisten wollen die Wende
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12:05 08.04.2016
Celle Stadt

TV Meckelfeld – VfL Westercelle (Sonntag, 15 Uhr)

Der VfL sucht nach vier Niederlagen in den letzten fünf Spielen nach dem Weg aus der Krise. Und das ausgerechnet beim aktuell stärksten Team der Bezirksliga, dem Tabellenführer TV Meckelfeld. Aber mit einem Erfolgserlebnis in gerade diesem Spiel, könnte man sich zuletzt schmerzlich vermisstes Selbstvertrauen zurück holen.

Realistisch schätzt auch Trainer Holger Kaiser die Chancen des eigenen Teams ein: „Die Voraussetzungen sind schlecht, wir haben einen schlechten Lauf, es spricht alles gegen uns. Da können wir eigentlich nur überraschen.“ Nach der harschen Kritik an seinem Team ist sich Kaiser sicher, eine andere Elf auf dem Meckelfelder Rasen zu sehen: „Ich gehen davon aus, dass die Mannschaft alles reinhaut, was möglich ist.“

Eine Herkulesaufgabe wird es sein, die so sattelfeste Defensive der Gastgeber – erst drei Heimgegentore – in die Knie zu zwingen. Für dieses Vorhaben wird Kaiser auf den gesperrten Philip Boie verzichten müssen.

SSV Südwinsen – MTV Soltau (Sonntag, 15 Uhr)

Ein Abstiegsendspiel jagt für die Grünweißen das nächste. Diesmal heißt der Gegner im Topspiel des Bezirksliga-Kellers MTV Soltau. Mit einem Heimsieg könnte die Nischkowsky-Elf den Relegationsrang wieder verlassen und am Gegner des 24. Spieltags vorbei ziehen.

„Es ist nicht viel passiert. Wir können mit einem Sieg den Anschluss ans untere Mittelfeld wieder herstellen“, beruhigt Roy Nischkowsky die Gemüter. „Aber wir müssen gewinnen, den Dreier einfahren, egal wie.“ Um das bewerkstelligen zu können, muss Soltaus „Lebensversicherung“, wie Nischkowsky MTV-Stürmer Fadil Yavsan nennt, ausgeschaltet werden. Verstärkung dafür holt sich der Coach aus der eigenen zweiten Mannschaft mit Mo Micklitz und Ingo Frerkes und hofft außerdem auf ein bis zwei A-Jugendliche.

Und es scheint auch jemand fürs Tor gefunden zu sein. Ein derzeit vereinsloser Schlussmann mit Bezirksligaerfahrung könnte die erhoffte Lösung für das klaffende Loch zwischen den Südwinser Pfosten sein. Einen Namen will Nischkowsky erst verraten, wenn der Deal perfekt ist.

Germania Walsrode – TuS Eschede (Sonntag, 15 Uhr)

Sechs Punkte Abstand sind es für den TuS noch auf den, derzeit vom SSV Südwinsen belegten, Relegationsrang. Um die Gefahr zu bannen, sollte die Elf von Trainer Jörg Rienass bei Germania Walsrode mal wieder ihr gutes Auswärtsgesicht zeigen und punkten. Einfacher gesagt als getan, denn mit Selbstvertrauen scheint das Team derzeit nicht gerade übermäßig gesegnet zu sein.

Das schwache Heimspiel gegen Winsen hat man offensichtlich hinter sich gelassen. „Abhaken und gucken, dass wir es besser machen“, so die Devise von Trainer Jörg Rienass. „Die Wende muss kommen.“

In erster Linie gilt es aber, nicht zu verlieren, denn das unterlegene Team dieser Partie droht weiter gen Abstiegszone abzurutschen. Um allen die Lage zu vergegenwärtigen, wurde in einer Besprechung auf die Abstiegsgefahr hingewiesen. „Gegen die Spitzenmannschaften mussten wir nicht punkten, aber jetzt kommen die ganz wichtigen Spiele“, so Rienass. „Wir wollen so schnell wie möglich die nötigen Punkte holen und nicht bis zum letzten Spieltag zittern müssen.“

Christopher Gierke und Dennis Runge kehren dafür in den Kader zurück. Der verletzte David Schlawer sowie der gesperrte Kevin Schöneck fallen aus.

Von Marc Tetens