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Lokalsport Nienhäger Judo-Team wird Deutscher Meister
Sport Sport regional Lokalsport Nienhäger Judo-Team wird Deutscher Meister
10:50 22.11.2018
Von Christian Link
Das U14-Team des SV Nienhagen hat in Brandenburg den Deutschen Jugendpokal gewonnen (von links): Svea Teßmer, Jana Beister, Leonie Zeller, Nina Baars, Karoline Lippmann, Eva Hangyi und Tiara Bettels. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Senftenberg

Tief im Osten der Republik, im brandenburgischen Senftenberg, gewannen die U14-Kampfsportlerinnen die Deutsche-Vereins-Mannschaftsmeisterschaft. Das ist seit 37 Jahren keinem weiblichen Jugendteam aus Nienhagen mehr gelungen.

Die Konkurrenz um den Deutschen Jugendpokal war groß: Zwei Dutzend U14-Mädchenteams aus dem gesamten Bundesgebiet von Hamburg bis München, von Bottrop bis Berlin kämpften zunächst in Dreiergruppen um den Einzug in die Playoff-Runde. Gegen die Kampfgemeinschaften Esslingen/Sindelfingen und Spremberg/Cottbus gewannen die SVN-Athletinnen alle Begegnungen und zogen in die Hauptrunde ein, wo sie ebenso souverän das Team aus Jarmen bezwangen.

Durch einen Sieg gegen Wiesbaden/Griesheim sicherte sich das Team von Maik Edling den Einzug ins Halbfinale. Nach den Hessen warfen die Nienhäger mit Wackersberg-Arzbach/Lenggries auch die letzte bayrische Mannschaft durch einen 4:1-Erfolg aus dem Wettbewerb. Im Finale wartete mit der Kampfgemeinschaft Bottrop/Wolbeck aber ein harter Knochen auf die Nienhäger.

Svea Teßmer gewinnt ersten Finalkampf

Zunächst schickten der SVN die Bronze-Landesmeisterin Svea Teßmer ins Rennen. „Svea ging sehr stark und konzentriert in den Kampf und konnte ihn vor Ende der regulären Kampfzeit für sich entscheiden“, berichtet SVN-Coach Edling. Nach der knappen Niederlage der amtierenden Niedersachsenmeisterin Leonie Zeller herrschte allerdings wieder Gleichstand gegen die Ruhrpott-Auswahl.

Eva Hangyi, die eigentlich beim Lingener Judo Verein kämpft, brachte Nienhagen durch einen weiteren vorzeitigen Sieg in Führung. Doch Tiara Bettels gab den nächsten Punkt trotz starkem Kampf ab, so dass es vor der entscheidenden Begegnung 2:2 stand. Alles hing also von Nina Baars ab.

Nina Baars macht Maik Edling "superstolz"

Baars geriet gegen ihre körperlich überlegene Gegnerin im Schwergewicht zunächst Rückstand. Aber dann bewies sie nicht nur Nervenstärke, sondern auch überragende Technik: Mit einer Kontertechnik warf sie ihre Kontrahentin zu Boden und der Kampfrichter entschied auf Ippon – das bedeutet den sofortigen Sieg. Trainer Edling ist entsprechend „superstolz“ auf sein Team.

Die anderen drei Nienhäger Teams konnten den Erfolg der U14-Mädchen zwar nicht nachmachen, doch der SVN machte neben den großen Clubs und Teams der Leistungszentren eine gute Figur. Nur die U14-Jungen scheiterten in der Gruppenphase. Die beiden U18-Teams kämpften sich in die Finalrunde vor. Die Jungs scheiterten im Achtelfinale an Ravensburg und in der Trostrunde an Hamburg-Eilbeck. Die Mädchen verloren im Viertelfinale gegen den späteren Pokalsieger Großhadern und in der Trostrunde gegen Nürtingen. Am Ende landeten beide U18-Teams auf dem siebten Platz.

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