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Lokalsport Nienhäger Oberliga-Volleyballerinnen machen Druck und punkten
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20:46 23.10.2017
Von Carsten Richter
So wird‘s gemacht: Ariane Przybyla (links), Stephanie Stilke und ihre Mannschaftskolleginnen vom SV Nienhagen verschafften sich von Anfang an Respekt beim Gegner. Quelle: Alex Sorokin (Archiv)
Celle Stadt

Celle.

TV Eiche Horn Bremen II – SV Nienhagen

0:3 (20:25, 21:25, 8:25)

Die Nienhägerinnen haben sich in dieser Partie von Anfang an Respekt verschafft. Schnell lag der SVN im ersten Satz 7:0 vorne. „Beide Mannschaften waren einander ebenbürtig. Aber in den entscheidenden Phasen haben wir mehr Druck gemacht und deshalb gab es das bessere Ende für uns“, analysiert Nienhagens Trainer Rolf Wagner den Verlauf des ersten Drittels.

So ging es weiter. „Erneut haben wir mit viel Druck auch den zweiten Satz für uns entschieden“, sagt Wagner, dessen Team anschließend im letzten Drittel besonders leichtes Spiel hatte. „Da hat bei den Bremerinnen der Wille gefehlt.“ Der zuvor stark eingeschätzte Gegner brach leistungstechnisch völlig ein, so dass Nienhagen den dritten Satz sehr deutlich gewann.

„Wir haben einfach einen guten Tag erwischt“, so der SVN-Coach. Besonders Außenangreiferin Pascale Marie Schneeweiss hat wie schon am vorherigen Spieltag mit starker Leistung überzeugt. Ebenso hätten sich Stephanie Stilke und Neuzugang Merlen Görlich hervorgehoben. „Sie alle haben unserem Spiel Sicherheit gegeben“, sagt Wagner.

SV Nienhagen: Schulz, Lütjens, Kropp, Przybyla, Schneider, Giesbrecht, Görlich, Stilke, K. Rössing, Lorenz, Schneeweiss.

TV Baden II – SG Lachendorf/Eschede2:3 (23:25, 25:20, 24:26, 25:16, 10:15)

Einen so glatten Durchmarsch wie der SVN in der Damen-Oberliga hat die Herren-Spielgemeinschaft aus dem Celler Ostkreis nicht hingelegt. Am Ende aber habe die Routine im Team den entscheidenden Unterschied gemacht und für den Sieg gesorgt, sagt SG-Trainer Jörg Steinhäuser.

In Achim vor den Toren Bremens traf die SG auf eine junge, aber schon recht gut eingespielte Mannschaft. Davon ließen sich die Gäste aber nicht irritieren, sondern spielten ihren ruhigen Stiefel einfach herunter. „Einige Fehler in der Ballannahme und im Angriff hätten wir allerdings vermeiden können“, sagt Steinhäuser.

Diese hätten sich nach gutem Beginn im zweiten Satz eingeschlichen, seien im dritten Satz aber wieder ausgemerzt worden. „Durch die Verkettung mehrerer Fehler haben wir den Gegner im vierten Satz jedoch aufgebaut“, erklärt der SG-Coach. Beim Stand von 2:2 musste der Tie-Break entscheiden. Nach anfänglicher Führung Badens zeigte sich, wer mehr Routine besitzt. „Wir haben mit schnellem Spiel Punkte geholt“, freut sich Steinhäuser, dessen Team auch den kurzfristigen Ausfall von Außenangreifer Ralf Schindel gut verkraftet hat.

SG Lachendorf/Eschede: Gottschalk, Höntsch, Bobzien, Veretelnikov, Stahnke, Bittner, Stute.