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Lokalsport Nienhagen feiert die Meisterschaft
Sport Sport regional Lokalsport Nienhagen feiert die Meisterschaft
14:06 28.02.2012
Von Jürgen Poestges
Volleyball-Verbandsliga Damen: SV Nienhagen gegen Vahrendorf Quelle: Peter M¸ller
Nienhagen

„Das war eine Disziplin und eine Souveränität, wie ich sie bei den Mädels noch selten gesehen habe.“ Rolf Wagner, der Trainer der Volleyball-Verbandsliga-Damen, hatte nun aber wirklich gar nichts auszusetzen an der Leistung seiner Mannschaft. Kein Wunder: Denn sowohl gegen den TV Vahrendorf (25:14, 25:16, 25:19) als auch gegen des Team Schaumburg (25:23, 25:16, 25:22) gab es beim letzten Heimauftritt der Saison klare 3:0-Erfolge. Und das bedeutet die Verbandsliga-Meisterschaft und der Aufstieg in die Oberliga.

Und es war beileibe keine Laufkundschaft, die da in der Nienhäger Halle am Jahnring auftauchte. Das Team Schaumburg ist immerhin Tabellen-Zweiter. Aber die Gastgeberinnen ließen in keiner Phase der beiden Partien einen Zweifel daran aufkommen, dass sie das Feld als Siegerinnen verlassen wollten.

„Klar, es gab mal so ein oder zwei Durchhänger“, sagt der SVN-Trainer. „Aber letztlich musste ich von draußen gar nicht viel machen. Die Mädels haben alles auf dem Feld geklärt.“ Großes Selbstbewusstsein legten sie an den Tag, und alleine durch ihr Auftreten beeindruckten sie. Wagner: „Ich hatte 15 Spielerinnen zur Verfügung. Da gucken die Gegner schon vor dem Spiel mal zu uns rüber.“ Ein Sonderlob hatte er für Arina Przybyla, Tina Stasny und Carina Kropp.

Nun hofft Wagner, dass er die Mannschaft in der kommenden Saison in der Oberliga komplett zusammenhalten kann. „Wir arbeiten jetzt fast anderthalb Jahre in der gleichen Besetzung. Man kennt sich und man mag sich. Warum sollten wir daran viel ändern“, schaut er auf die kommende Saison. In den nächsten beiden Wochen wolle man sich zusammensetzen. „Wir haben ja jetzt nach dem vorletzten Spieltag schon Planungssicherheit. Da können wir doch über die ein oder andere Personalie mal reden.“

Viel zu Meckern hatte er in der laufenden Spielzeit ohnehin nicht. „Ich habe mich über die Niederlage in Vahrendorf geärgert, in Schaumburg haben wir verdient verloren. Und im Heimspiel gegen Lüneburg hat mir unsere Einstellung nicht gefallen. Aber ich habe nie daran gezweifelt, dass wir das Zeug haben, ganz oben mitzuspielen.“

In zwei Wochen, am 10. März, geht es im vorläufig letzten Spiel der Verbandsliga zum SC Langenhagen III, dem Vorletzten. „Da werden wir die Punkte sicherlich auch nicht herschenken“, so Wagner. „Aber da sollen dann die Spielerinnen, die bisher nicht so oft zum Einsatz gekommen sind, ihre Spielpraxis bekommen. Als Belohnung dafür, dass sie so geduldig waren.“