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Lokalsport Norddeutsche Faustballmeisterschaften in Oldendorf
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19:16 04.02.2015
Carsten Weusthoff
Oldendorf

In Hermannsburg in der Örtzetalhalle fliegen am Wochenende jede Menge Bälle über das Band. Denn der MTV Oldendorf ist Ausrichter der Norddeutschen Faustballhallenmeisterschaften in der Ü35-Klasse. Dabei kämpfen Teams aus den Landesverbänden Westfalen (WTB), Rheinland (RTB) und Niedersachsen (NTB) um den Titel. Die Oldendorfer hatten sich für das Turnier beworben und sind von der Deutschen Faustballliga (DFBL) als Ausrichter ausgewählt worden. „Wir haben schon vor drei Jahren unsere Bewerbung eingereicht. Bei der Auswahl achtet der Verband auch auf so Faktoren wie die Jugendarbeit“, berichtet Mitorganisator Ralf Lauterbach.

Die beiden besten Mannschaften dieser Norddeutschen Meisterschaften werden dann Mitte März im westfälischen Spenge bei den Deutschen Meisterschaften antreten. „Als Favoriten auf den Titel sind die Mannschaften SV Moslesfehn, TSV Bayer 04 Leverkusen und der TK Hannover zu nennen. In diesen Teams spielen ehemalige Bundesligaspieler und auch Spieler, die in der Deutschen Nationalmannschaft bei Europa- und Weltmeisterschaften Erfolge errungen haben“, erklärt Lauterbach.

Neben den genannten Teams werden auch noch der TSV Burgdorf, TuS Hilchenbach, TV Brettorf, TSV Bocholt und natürlich der MTV Oldendorf um die norddeutsche Krone im Faustball kämpfen.

Der jeweils Erste der beiden Gruppen kommt direkt ins Halbfinale. Die Zweiten und Dritten spielen über Kreuz die anderen beiden Finalteilnehmer aus.

Bei seinem Team sieht Lauterbach aber keine großen Chancen auf ein Weiterkommen: „Ich denke wir werden es auf jeden Fall in die Qualifikation für das Halbfinale schaffen. Danach ist aber Schluss. Von der Qualität kommen wir da nicht ran“, erklärt er in Hinsicht auf die starke Besetzung der anderen Teams. Denn der MTV hatte schon etwas Glück bei der Qualifikation zu den Norddeutschen Meisterschaften.

Bei den Ausscheidungen auf Landesebene belegten die Oldendorfer nur Platz vier. Da aber aus dem Landesverband Hamburg und Bremen keine Mannschaft für die Ü35-Klasse meldete, rutschte der MTV nach und darf nun in eigener Halle aufschlagen. „Der größte Unterschied beim Hallenfaustball ist, dass das Spielfeld fünf Meter kürzer ist. Außerdem entscheidet nicht so sehr die Kraft, sondern eher die Präzision“, erläutert Lauterbach. Das Endspiel der Norddeutschen Hallenmeisterschaft findet am Sonntag um 14 Uhr statt.

Von Alexander Hänjes