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Lokalsport Nur HSG Adelheidsdorf-Wathlingen tanzt aus der Reihe
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16:48 09.12.2013
Celle Stadt

HSG Lachte-Lutter II –

TuS Jahn Hollenstedt II

29:26 (17:12)

Zehn Minuten vor Spielbeginn standen Trainer Kuers gerade einmal sieben Spielerinnen zur Verfügung. Zu allem Überfluss hatte die eingeplante A-Jugend-Keeperin sich im Datum geirrt und war zum Spielbeginn noch berufstätig. In dieser Notlage stellte sich Gaby Colditz für 40 Minuten ins Tor. Und die machte ihre Sache richtig gut. Die HSG-Abwehr stand super, und wenn etwas durchkam, war es sichere Beute von Aushilfstorfrau Colditz.

In der Pause trafen dann die drei Spielerinnen vom Spiel der ersten Mannschaft aus Bergen ein, sodass nun auch genügend Wechselspielerinnen vorhanden waren. „Das sah sehr düster aus, als das Spiel angepfiffen wurde. Doch das war mehr als eine tolle Geste von Gaby, sich ins Tor zu stellen“, lobte Trainer Heinfried Kuers.

Tore für HSG Lachte-Lutter II: Winkelmann (8), L. Klein (6), Wiczorek (5) Darkow, P. Colditz (je 3), Schlote, Kohlstedt, H. Weber, And. Colditz (je 1).

MTV Ashausen-Gehrden II –

TSV Wietze

8:18 (3:8)

Die schwächste Saisonleistung reichte Wietze, um sicher beim Letzten zu gewinnen. Dabei waren die Gäste von Beginn an überlegen, nutzten aber beste Einwurfmöglichkeiten nicht. In der zweiten Spielhälfte konzentrierten sich die Schützlinge von Trainer Heiko Schoppmann zunächst richtig und warfen bis zur 45. Minute ein standesgemäßes 16:3 heraus. „Ich hoffe, die Mädels waren mit ihren Gedanken schon beim Spiel nächste Woche gegen Lachte-Lutter. Anders kann ich mir diese Vorstellung nicht erklären“, so Schoppmann.

Tore für TSV Wietze: Häring (8/5), Obieglo, Lauber (je 2), Albat, Slopianka, Bußmann, Ivanova, Cramme, Kleinert (je 1).

TSV Nettelkamp –

HSG Adelheidsdorf-Wathl.

21:18 (8:8)

Ob der eigene Angriff, der Gegner, die Schiedsrichter oder die Zuschauer – alle waren schlecht. Die sehr jungen Referees haben das Spiel mit lauter „Frauenpower“ nicht unter Kontrolle bringen können. „Letztlich ist genau das eingetreten, was ich gesagt habe: Wir haben uns anstecken lassen“, ärgerte sich Gesine Meinheit. Nach der Pause stand Wathlingen oft mit nur vier Feldspielerinnen auf dem Parkett. Marcia Klein bekam eine Kopfnuss verpasst und fiel bis zum Schluss aus. „Wir wurden für jeden Kleinkram bestraft, Nettelkamp nicht“, schimpfte Meinheit.

Tore für HSG Adelheidsdorf-Wathlingen: Schulz, Hoffmann (je 4), Friedhoff, Schlote (je 3), Dubowy (2), M. Klein, Gallasch (je 1).

SG Luhdorf/Scharmbeck –

SVG Celle III

20:28 (9:17)

Sicher gewann der SVG III, glänzte aber nicht. „Das war ein richtig müder Auftritt“, befand Spielertrainerin Sabrina Bühring. Es war wahrlich nicht schön anzusehen, was Garßen bot, vor allem, weil die Mannschaft viel zu viele Chancen vergab. Trotzdem nahm Garßen den Sieg relativ ungefährdet mit nach Hause nehmen. „Ein besonderer Dank geht an Holger Neumann, der uns wieder super von der Bank unterstützt hat“, so Bühring.

Tore für SVG Celle III: Bühring (7), Baumgart, S. Neumann K. Heider (je 5), Schoenemann (4), Weigang (2).

Von CZ