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Lokalsport Oberliga-Aufstieg beschlossene Sache
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16:14 13.03.2012
Von Jürgen Poestges
Volleyball-Verbandsliga Herren: Heimspiele f¸r SG Lachendorf/Eschede Quelle: Peter M¸ller
Lachendorf

Das erste Spiel verloren, die nötigen zwei Sätze aber gewonnen. „Und da wollten wir eigentlich nicht mehr spielen, sondern die Meisterschaft feiern“, erzählte Wolfgang Wagner, Trainer der Volleyball-Verbandsliga-Herren der SG Lachendorf/Eschede. Zum Saisonfinale standen noch einmal zwei Heimspiele auf dem Programm. Dem 2:3 (25:19, 22:25, 23:25, 32:30, 7:19) gegen VSG Hannover II folgte ein 3:2 (17:25, 22:25, 25:22, 25:18, 15:6) gegen Team Schaumburg.

Sicher ist jetzt neben der Meisterschaft auch: Die SGL wird im kommenden Jahr in der Oberliga antreten. Lange haben sie überlegt, jetzt haben sie sich entschieden. Wagner: „Die Jungs wollen ja spielen, und in der Oberliga werden wir mehr gefordert.“ Er bezeichnet die Spielklasse, die nach der Einführung der 3. Liga im Volleyball umstrukturiert wird, als „etwas stärker Verbandsliga“. „Ich denke. da können wir sicherlich mithalten, auch, wenn unser Kader jetzt nicht allzu groß ist.“

Beim Saisonfinale zeigten die Lachendorfer nicht unbedingt ihre besten Spiele. „Wir haben eigentlich nie richtig reingefunden“, so Wagner. Zwar gewann die Truppe gleich den ersten Satz, lag dann aber 1:2 zurück. In Durchgang vier haben sie es sich dann aber noch einmal richtig gegeben, die beiden Mannschaften. Wagner: „Da lagen wir schon klar vorne, mit 7:2 haben wir geführt. Aber wir wollten einfach nicht gewinnen.“ Haben sie aber dann doch noch: 32:30, der zur Meisterschaft nötige zweite Satz war geholt.

Was dann folgte, war ein Durchhänger im Gefühl des Erfolges. Der Tiebreak ging verloren, und auch die beiden ersten Durchgänge gegen das Team Schaumburg.

Dann aber rissen sie sich noch einmal zusammen auf dem Feld. „Wir wollten nicht mit zwei Niederlagen in die Pause gehen. So ein Sieg fühlt sich einfach besser an. Das fanden die Jungs dann auch“, sagt Wagner schmunzelnd. Letztlich war es eine geschlossene Mannschaftsleistung, die dafür sorgte, dass die Partie noch gedreht wurde. Wagner lobte dabei Tobias Stute, der „über die Mitte der König des Spiels“ gewesen sei.

Fest steht schon, dass die Mannschaft so zusammenbleibt, wie sie in der Verbandsliga gespielt hat. Unter Umständen kehrt auch Marc Schindel nach seinem Ausflug zum Handball wieder in die Mannschaft zurück. Und auch der Trainer ist weiter dabei, auch wenn da schon leise Töne eines Rückzugs ertönen. „Ich werde im Dezember 60 Jahre alt, da denkt man schon mal darüber nach, sich langsam aber sicher auf das Altenteil zurückzuziehen.“

Zunächst aber gehen sie ab September gemeinsam die Oberliga an. Da ist der Klassenerhalt angepeilt, und der soll auch geschafft werden.