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Lokalsport Oberligist MTV Post Eintracht Celle bei der HSG Northeim krasser Außenseiter
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18:37 25.11.2010
Von Uwe Meier
Celle Stadt

Ob es überhaupt gelingen kann? Derzeit scheint es zumindest so, als würde es noch einige Zeit dauern, bis das Gespenst in die Flucht geschlagen werden kann. Über das Programm, dass auf die Celler an den kommenden Spieltagen wartet, sagt selbst Trainer Alexander Grah: „Es wird nicht einfacher.“ In den nächsten drei Spielen geht es in den Partien gegen Northeim, Hameln und Großburgwedel ausschließlich gegen Spitzenteams. Zunächst geht es zum Ligazweiten HSG Northeim (Sonnabend, 19.30 Uhr).

Grah zeigt sich angesichts der fast unlösbaren Aufgabe relativ locker. Wir dürfen jetzt nur nicht die Nerven verlieren“, sagt er. Alles negative hat auch etwas positives. Niemand erwartet von uns, dass wir da gewinnen.“

„Wie denn auch“, möchte man sagen. Die deutlichen Niederlagen der vergangenen Wochen, bei denen die MPE-Mannschaft alles andere als überzeugen konnte, verbreiten nicht unbedingt Optimismus. Zudem hat sich auf der personellen Schiene nichts geändert. Marko Steffen, Sascha Niebuhr und Steffen Müller werden wohl spielen, sind aber angeschlagen. Sascha Dehning und Hendrik Löbens müssen nach ihre Sperre noch drei Spiele pausieren.

„Natürlich überlegen wir, was wir ändern können“, sagt Grah. „Aber die Möglichkeiten sind begrenzt. Es geht eben nicht, dass wir fünf Bundesligaspieler verpflichten.“ Gleichwohl ist der Coach der Meinung, dass die Mannschaft sicherlich besser Handballspielen kann als sie es derzeit tut. „Aber es ist auch so, dass wir zu einem Zeitpunkt, als es den Anschein hatte, dass es ein bisschen bergauf geht, Rückschläge haben einstecken müssen – insbesondere personeller Art.“ Natürlich habe auch er sich hinterfragt, ob er noch der richtige Mann für den MPE-Trainerstuhl sei. „Aber ich habe kein gestörtes Verhältnis zur Mannschaft feststellen können.“ Insgesamt sei die Stimmung innerhalb des Kaders gut. „Abgesehen von der Tatsche, dass alle sagen, dass wir zu wenig Punkte haben“, so Grah. Dennoch habe sich das Team ein gewisse Lockerheit nicht nehmen lassen. Vielleicht es das ja die richtige Einstellung, um für eine Überraschung sorgen zu können.