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Lokalsport Oilers mühen sich zum siebten Sieg in Folge
Sport Sport regional Lokalsport Oilers mühen sich zum siebten Sieg in Folge
19:29 09.02.2010
Celle Stadt

Dass Coach Bombis nach dem jüngsten 8:6 (3:1; 5:4; 0:1)-Erfolg über Molot Hamburg im Hinspiel der Viertelfinal-Playoffs unzufrieden war, lag auch an der Leistung des Stürmers Bombis. Null Tore standen erstmals auf dem Konto den ansonsten treffsicheren Eis-Seniors, hinzu kamen die Erkenntnis, dass „wir enttäuscht haben und völlig verunsichert waren.“ 

Der Erste der Hanseliga-Gruppe A, die Oilers, gegen Molot, den Viertplatzierten der Gruppe B: Eigentlich sollte es eine klare Angelegenheit für die Celler Kufencracks werden. Ein Blick in die Tabelle hätte allerdings auch die größten Optimisten in Reihen der Oilers warnen können. Immerhin schoss Molot, der russische „Hammer“, 48 Tore in der Saison – eines mehr als die Oilers. Was für die Celler sprach, ist die schwache Abwehr der Hamburger, die 64-Mal, doppelt so oft die Celler Defensive, das Nachsehen hatte.

Die von Bombis monierte Verunsicherung offenbarte sich indes schon nach 40 Sekunden, als die Oilers von Hamburgs Dieter Wagner kalt erwischt wurden. Erst die Celler Treffer von Dennis Gebel (11.), Alexander Stieben (14.) und Kapitän Wadim Jeshow (14.) schienen der Partie den erwarteten Lauf zu geben.

Allerdings stellten die Molot-Angreifer ihre gefährlichen Angriffe im zweiten Drittel kaum ein, im Gegenteil: Insgesamt viermal musste Torwart Sebastian Reinert bei seiner Rückkehr aufs Eis hinter sich greifen, allein die löchrige Hamburger Abwehr ließ die Celler immer wieder zurück ins Spiel kommen, so dass die Oilers das zweite Drittel knapp für sich entscheiden konnten (5:4). – Zu diesem Zeitpunkt war Bombis bereits bedient. Er riss seine drei Blöcke auseinander und ließ fortan die zehn besten Defensiv-Spieler dem Puck nachjagen. So wurde schließlich der wichtige Auftakterfolg gesichert, dem am Sonntag, 10.30 Uhr, in der Hamburger Volksbank-Arena ein Sieg im Rückspiel folgen soll.

Tore für die Celler Oilers: Gebel (1), Stieben (2), Jeshow (2), Wirachowski (1), Krasselt (1), Fust (1).

Von Eike Frenzel