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Lokalsport Olaf von Hartz fischt Gold aus der Muota
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17:33 06.06.2018
Von Uwe Meier
Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle

Muotathal. Olaf v. Hartz hatte die Muota in guter Erinnerung, schon zwei Mal 1995 und 2013 war er auf der Strecke Deutscher Meister geworden. Allerdings zeigte sich der auf den ersten Blick eher einfach wirkende Kurs sich in diesem Jahr recht tückisch. Nach heftigem Gewitterregen gab es an den entscheidenden Trainingstagen einen sehr hohen Wasserstand. Kaum hatten sich die Sportler auf diesen Wasserstand eingestellt, begann der wieder zu sinken und die Fahrlinie musste erneut überprüft und angepasst werden.

Dem Altmeister gelang es dennoch eine schnelle Linie auf dem knapp fünf Kilometer langen Kurs zu finden. Im Ziel war er der Konkurrenz gut 38 Sekunden voraus. Entsprechend zufrieden zeigte sich der Weltmeister: „ Ich bin besonders hier vor Ort in der letzten Phase der Vorbereitung super unterstützt worden und konnte so ein optimales Rennen fahren. Die Muota ist ein harter Bach, der viele Fehlerquellen bietet, da war es schon sehr wichtig, dass ich mich optimal mit der Suche nach der schnellsten Rinne beschäftigen konnte“.

Alke Overbeck hatte sich nach längerer Krankheit erst spät entschlossen, noch einmal anzugreifen. Dass sie die im Classic trotz des Trainingsrückstandes als beste Deutsche abschnitt, zeigt einmal mehr ihre einmalige Klasse. Dennoch war klar, dass es unter diesen Umständen für eine Einzelmedaille nicht reichen würde. Overbeck zeigte dennoch eine souveräne Leistung und fuhr als beste deutsche Dame auf Platz elf im Classic Einzel.

Damit hatte sie sich für das Damen-Team des Deutschen–Kanuverbandes qualifiziert, indem sie mit Sabine Füsser und Lisa Köstle in den Kampf um die Medaillen einstieg. Lange Zeit sah es gut aus für die drei Deutschen, erst in der Schlusspassage fuhren die Schweizerinnen an ihnen vorbei und sicherten sich hauchdünn den Bronzerang.

Etwas überraschend sah es für die Langstreckenspezialistin sogar im Sprint nach dem ersten Lauf nach einer Einzelmedaille aus, lag sie doch nach dem ersten Versuch auf Platz drei. Im Finale landete sie aber immerhin noch auf dem 8. Rang. Overbeck nahm es gelassen: „Ich habe im Vorfeld nicht damit gerechnet, dass es überhaupt für die Qualifikation reichen würde, für die gegeben Umstände gehen die Ergebnisse voll in Ordnung.“

Das Mehrkampfteam der LG Celle-Land mit Marie Dehning, Sina Otte und Esther Boeijink startete bei den Norddeutschen- und Landesmeisterschaften im Vier- und Siebenkampf der U18 in Papenburg. Für Marie Dehing (W15) war es der erste Mehrkampf in dieser Altersklasse gegen bis zu zwei Jahre ältere Athletinnen. Und das gleich ziemlich erfolgreich.

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