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Lokalsport Oldau-Ovelgönne spielt wie entfesselt
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17:04 19.11.2018
Helke Weber vom HSG Lachte-Lutter wirft auf das Tor von SV Garßen-Celle. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Der SV Garßen entschied das Derby bei der HSG Lachte-Lutter mit 24:21 erwartungsgemäß für sich. TuS Bergen ging mit einem 24:19-Erfolg aus dem Heideduell gegen TSV Wietzendorf, während Aufsteiger SV Altencelle II beim 16:22 gegen MTV Eyendorf in der Schlussphase enttäuschte.

TuS Oldau/Ovelgönne – HV Lüneburg 31:30 (15:15)

Völlig aus dem Häuschen war man bei den Blau-Gelben nach dem Sensationssieg über den großen Meisterschaftskandidaten HV Lüneburg. „Das war einfach überragend und mit Abstand unsere beste Saisonleistung“, war Trainer Freddy Hövermann vor allem vom Tempo- und Angriffsspiel seines wie entfesselt aufspielenden Teams begeistert.

Herausragende TuS-Spielerin war Sophie Schulz, die trotz Manndeckung zwölf Tore erzielte. Auch die treffsichere Meike Weyeneth präsentierte sich in Bestform. Die Oldauerinnen konnten einen 7:10-Rückstand bis zur Pause egalisieren und steigerten sich nach dem Wechsel nochmals. Nach 45 Minuten führten die Gastgeberinnen beim 22:19 das erste mal mit drei Toren Vorsprung. Mit dem 29:25 (56.) sorgte Antonia Dümeland dann für die Vorentscheidung.

Zum Ende wurde es trotzdem noch richtig eng, aber das Hövermann-Team rettete in der hektischen Schlussphase eines harten, aber fairen Spiels den verdienten Sieg über die Ziellinie. „Ich bin sehr stolz auf mein Team. Wir haben uns nie aus dem Konzept bringen lassen. Jede einzelne hat alles aus sich herausgeholt. Dieser Sieg tut so gut“, erklärte der glückliche TuS-Coach.

TuS Oldau-Ovelgönne: I. Adam – Gietz, Schulz (12), A. Dümeland (3), Fieker (4), L. Dümeland (2), Herzig (1), Ivanova, Weyeneth (8), Kleinert, Maya (1).

HSG Lachte-Lutter – SV Garßen-Celle 21:24 (11:14)

Durch den Patzer Lüneburgs in Oldau und nach dem eigenen Derby-Sieg in Lachendorf heißt der neue Tabellenführer SV Garßen. „Das ist eine schöne Momentaufnahme, mehr aber auch nicht“, meinte dazu SVG-Trainer Felix Michelmann. Ohne restlos zu überzeugen hatte sein Team in Lachendorf jederzeit alles unter Kontrolle, so dass echte Spannung in dieser Begegnung nicht aufkommen wollte. „Das war ein ungefährdeter Sieg. Wir waren die bessere Mannschaft. Leider haben wir nicht mit letzter Konsequenz gespielt. Dadurch ist die HSG immer wieder herangekommen. Eigentlich hätten wir höher gewinnen müssen“, fand Michelmman.

Eine herausragende Leistung bescheinigte der SVG-Coach Maren Minskowski: Die Außenspielerin erzielte neun Tore.

„Das war ein ordentliches Spiel von uns, in dem mehr drin war. Über den Kreis haben wir das gut gemacht, insgesamt aber zu viele gute Chancen vergeben. Und dann reicht es eben nicht“, resümierte HSG-Trainer Holger Heinrich.

HSG Lachte-L.: Schüpfer – Wottschel (2), Klein (2), Friedhoff (4), A. Winkelmann (1), J. Winkelmann, Eschborn (1), Weber (8/3), Misjurin, Heuer, Darkow, A. Colditz (3).

SV Garßen: Peschel/Körner – Mummert (6/4), Müller (2), Schulz, Wagner, Zywicki (2), Danz (2), Buhr, Zymmek (3), Minskowski (9), Meier.

TuS Bergen – TSV Wietzendorf 24:19 (13:8)

Mit einer äußerst soliden Abwehrleistung legte der Oberliga-Absteiger den Grundstein für den letztlich sicheren Sieg gegen den Nachbarn aus Wietzendorf. In der 40. Minute kamen die Gäste zwar kurzzeitig auf 13:14 heran, doch Bergen war mental in der Lage, sofort „eine Schippe draufzulegen“ und baute die Führung schnell wieder auf bis zu sieben Tore aus. „Mit den Negativerfahrungen aus dem Spiel in Altencelle im Hinterkopf war es gut, dass das Spiel nicht noch gekippt ist. Nach unserer kurzen Schwächephase sind wir wieder aggressiver in die 1:1-Situationen gegangen und haben auch im Positionsangriff überzeugt“, freute sich Bergens Trainer Detlef Janke.

TuS Bergen: Wernert/Döhler – Harms (1), H. Müller (1), P. Müller (1), Kautz (5), Wellmann (6/1), Janice Bremer (8/4), Sandvoß (2), Borges, Schuba, Jasmin Bremer.

SV Altencelle II – MTV Eyendorf 16:22 (7:6)

Bei einer Altenceller 13:10-Führung nach gut 40 Minuten deutete noch rein gar nichts auf die letztlich deutliche Heimniederlage hin. Doch im letzten Spieldrittel zeigte sich das Team von Trainerin Luisa Grimm von allen guten Geistern verlassen. Mit einem 6:0-Lauf drehten die Gäste das Spiel binnen fünf Minuten. „Was da passiert ist, ist mir unbegreiflich. Wir hatten das Spiel ja im Griff. Aber auf einmal wollte überhaupt nichts mehr gelingen. Die technischen Fehler häuften sich und wir haben auch nicht mehr getroffen“, so die etwas ratlose Luisa Grimm, die mit ihrer Mannschaft dennoch nicht allzu hart ins Gericht gehen wollte.

SV Altencelle II: Stanke – Schneeberger, Schlote (1), Harpeng (5/1), Henze, Lehnhoff (2/1), Podrenek, Dubowy (3/1), Kloth, Möller (1), Baumgart (2), Lauber (2).

Von Jochen Strehlau

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