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Lokalsport Oldauer Handballer kaufen Wietze den Schneid ab
Sport Sport regional Lokalsport Oldauer Handballer kaufen Wietze den Schneid ab
17:08 11.09.2017
Quelle: Michael Schäfer
Celle

TuS Oldau-Ovelgönne –

TSV Wietze

14:12 (8:9)

Als Vivien Herzig wenige Sekunden vor Schluss mit ihrem Treffer zum 14:12 den Sieg unter Dach und Fach brachte, gab es auf Oldauer Seite kein Halten mehr. In einer großen Jubeltraube feierte der Aufsteiger den Derbysieg gegen den Rivalen TSV Wietze. „Das war kämpferisch eine sehr gute Leistung. Am Ende waren unsere starke Abwehr und Torfrau Inja Adam die Garanten für den Sieg. Man hat gesehen, dass wir konkurrenzfähig sind“, freute sich TuS-Trainer Frederik Hövermann. Auf der anderen Seite musste TSV-Coach Heiko Schoppmann mitansehen, wie sein zunehmend ängstlich und verunsichert wirkendes Team vier Siebenmeter vergab und in der zweiten Halbzeit über 20 Minuten ohne Torerfolg blieb. Mit Kristin Skorek und Katrin Häring hatten die Gäste nur zwei verschiede Torschützen.

„Wenn man in einer Halbzeit nur drei Tore wirft, ist es kaum möglich zu gewinnen“, rekapitulierte TSV-Trainer Schoppmann. So gelang es dem hart, aber abgesehen von einer berechtigten Roten Karte gegen Sophie Schulz fair zur Sache gehenden jungen Oldauer Team hervorragend, dem Wietzer Rückraum den Schneid abzukaufen. „Vor so einer Rekordkulisse zu gewinnen war ein tolles Gefühl für meine Mädels, die immer an sich geglaubt haben“, jubelte Coach Hövermann.

TuS Oldau-Ovelgönne: I. Adam, Gietz - T. Adam (2), Schulz (3), Ringert (1), Dümeland (1/1), Fieker, Engel (2), Herzig (1), Ivanova, Weyeneth (2), Schröder, Pöhland, Maya (2)

TSV Wietze: Mohring - Häring (4), Obieglo, Schulte, Bussmann, Baumgart, Kropp, Kleinert, Skorek (8/6), Cramme, Cohrs, Lauber

MTV Eyendorf –

SV Altencelle

20:29 (9:15)

„Ich reise jetzt nur noch mit acht Leuten los“, meinte SVA-Trainer Thorsten Dralle nach der überzeugenden Leistung seines Teams mit einem Augenzwinkern. Nach relativ ausgeglichener Anfangsphase legte Altencelle nach knapp 20 Minuten den Hebel um und baute seine Führung von 7:8 (19.) schnell auf 9:19 (38.) aus.

Danach hatten die stark und konzentriert aufspielenden Altencellerinnen keine Mühe mehr, den klaren Vorsprung über die Zeit zu bringen – zumal es der SVA-Defensive gelang die beiden Eyendorfer Haupttorschützinnen aus dem Spiel zu nehmen.

„Ich bin sehr zufrieden. Jeder hat für den anderen gekämpft. Auch bei Fehlern haben wir nicht gehadert, sondern einfach weitergemacht“, freute sich Dralle über die deutliche Steigerung seiner Mannschaft. In dieser bewies Rückraumspielerin Sarah Dralle als elffache Torschützin ihre Vollstreckerqualitäten. Ebenso wie die grandios aufspielende Mareike Kinder überzeugte die am Kreis nicht zu haltende Ann-Kristin Laukart. Die aus der zweiten SVA-Mannschaft später zum Team hinzugestoßenen Carina Möller und Wiebke Podrenek fügten sich nahtlos ins starke Altenceller Kollektiv ein.

SV Altencelle: Cruse – Dralle (11/5), Britta Lehnhoff (2), Gerberding (3), Kinder (2), Sina Gadau, Laukart (6), Podrenek, Möller (2), Heinrich (3)

Von Jochen Strehlau