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Lokalsport Pech und Glück für Celler Bogenschützen bei Landesmeisterschaft
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13:51 05.02.2015
Von Heiko Hartung
Konzentration, eine ruhige Hand - und „Auge“ waren an der Schießlinie in der Heidmarkhalle gefragt. Quelle: Monika Gehrke
Celle Stadt

BAD FALLINGBOSTEL. Mit einer Gold- und vier Silbermedaillen sind die Bogenschützen des Kreisschützenverbands (KSV) Celle von den Hallen-Landesmeisterschaften in Bad Fallingbostel zurückgekehrt. Unter den 195 niedersächsischen Bogenschützen in der Heidmarkhalle waren auch zwölf Schützen aus Nienhagen, Wieckenberg und Wietzenbruch qualifiziert. Am erfolgreichsten war die jüngste Celler Schützin: Die Wietzenbrucherin Bianca Schlichtmann holte sich den Landesmeistertitel in der Schülerklasse A mit dem Recurvebogen. Auf eine Entfernung von 18 Metern zur Zielscheibe zog die 13-Jährige ihrer Konkurrenz Pfeil für Pfeil davon. Am Ende hatte sie großartige 531 von 600 Ring erreicht und stand auf dem Siegerpodest ganz oben. „Sie hat sich im Verlauf der letzten drei Turniere enorm gesteigert. Von ihr werden wir noch einiges hören“, prophezeit ihre Vereinskameradin Monika Gehrke.

Am Nachmittag durften dann ihr Vater Christian Schlichtmann sowie die Wieckenberger Jürgen Batel und Norbert Brill ran. Batel schaffte es zum wiederholten Mal auf den zweiten Platz in der Seniorenklasse Recurve.

Am Sonntag standen fünf Schützen aus Wietzenbruch und Nienhagen an der Startlinie. Der Favorit Andreas Staszewski vom SV Nienhagen haderte mit sich und dem selbst gesteckten Ziel, kam jedoch mit dem Blankbogen noch auf den Silberrang. Auch Monika Gehrke (SC Wietzenbruch) tat sich mit der ersten Runde schwer, fand in der zweiten Runde aber zu ihrer gewohnten Form und holte sich ebenfalls Silber mit dem Blankbogen. Großes Pech hatte Max Gasch. Der 16-Jährige vom SC Wietzenbruch lag in der ersten Runde mit 20 Ring Vorsprung auf Titelkurs, als ihn ein Materialschaden in der zweiten Runde noch auf den zweiten Platz zurückwarf.