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Lokalsport Pflicht erfüllt - Kür verpasst: Celler Duo ohne Medaille bei U21-EM
Sport Sport regional Lokalsport Pflicht erfüllt - Kür verpasst: Celler Duo ohne Medaille bei U21-EM
11:32 12.03.2018
Tobias Hippler und Nils Hohmeier (kleines Foto) vom TuS Celle 92 fehlten bei - der U21-Europameisterschaft im Doppel zwei Siege zum Sprung aufs Siegerpodest. Quelle: Marco Steinbrenner
Celle Stadt

Die Jugend-Europameister aus dem Jahr 2016 gewannen zwar die Auftaktpartie gegen Mathan Simon/Medardas Stankevicius (Israel/Litauen) souverän mit 3:1, doch anschließend gab es gegen die späteren Vize-Europameister Marek Badowski und Patryk Zatowka aus Polen eine 8:11, 4:11 sowie 4:11-Niederlage. „Wir haben gegen ein sehr starkes Doppel verloren, wobei unsere Leistung in dieser Partie nicht gut war“, sparte Hippler keinesfalls mit Selbstkritik. Ähnlich sah es auch Hohmeier. „Wir haben unsere Pflicht erfüllt. Die Paarung aus Polen war zu stark.“

Im Einzel-Wettbewerb meisterte Tobias Hippler die erste Gruppenphase mühelos und zog durch Erfolge gegen Aleca Gacev (Serbien/4:2), Marek Badowski (4:1) und Jordy Piccolin (Italien/4:0) als Erstplatzierter in die Zwischenrunde ein. Zwei Erfolge gegen Maciej Kolodzieczyk (Österreich/4:1) und Abdullah Yigenler (Türkei/4:2) reichten trotz der 1:4-Niederlage gegen Patryk Zatowka zu Position zwei und dem damit verbundenen Einzug in das Achtelfinale. „Ich habe ganz gut gespielt und bin mit meinen Ergebnissen in der Vor- und Zwischenrunde zufrieden.“ In der Runde der letzten 16 war der 18-Jährige gegen den Ungar Csaba Andras bei der 8:11, 7:11, 8:11 und 9:11-Niederlage jedoch ohne Siegchance. „Mein Gegner hat über seine Verhältnisse gespielt, während ich keine besonders gute Leistung gezeigt habe.“

Für Nils Hohmeier kam das Aus bereits nach der Vorrunde. Der 20-Jährige berichtete von einem „katastrophalen Start“. Casba Andras habe den TuS-Kapitän bei der 1:4-Pleite „total überrumpelt. Ich hatte ihn vorher nicht so stark eingeschätzt.“ Einen Matchball vergab Hohmeier anschließend bei der Sieben-Satz-Niederlage gegen Andrei Putuncica aus Moldawien (10:12 im Entscheidungsdurchgang). Der abschließende 4:3-Sieg gegen den Slowaken Tibor Spanik hatte nur noch statistische Bedeutung, denn als Gruppendritter reichte es für den Celler nicht zum Sprung in die nächste Runde. „Ich bin hinter meinen Ansprüchen zurück geblieben“, verriet Nils Hohmeier anschließend. „Vielleicht habe ich mir etwas zu viel Druck gemacht. In der letzten Zeit hatte ich nämlich das Gefühl, weit vorne mitspielen zu können.“

Von Marco Steinbrenner

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