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Lokalsport Portapokal: MTV Eintracht Celle feiert Schützenfest gegen Arminia Hannover
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18:28 29.07.2018
Von Christoph Zimmer
Valentin von Behr (links, hier im Duell mit Ebrahim Falaknakvon Arminia Hannover) traf dreimal für MTV Eintracht Celle. Quelle: David Borghoff
Celle

Der Oberligist musste nämlich zeitgleich im Niedersachsenpokal bei Eintracht Northeim antreten (und verlor dort 6:7 nach Elfmeterschießen). Deshalb hatte die Mannschaft, die Arminia auf das Spielfeld schickte, mit der, die am Freitag noch das Halbfinale gegen den HSC Hannover leicht und locker mit 7:1 gewonnen hatte, rein gar nichts zu tun. „Wir wussten vorher nicht, wer spielen würde“, meinte der ehemalige Trainer von Arminia Hannover. Dass es aber so leicht werden würde, hatte er aber nicht erwartet. „Das war keine Ersatzmannschaft, das war nichts“, sagte Wirtz. Einziger fader Beigeschmack: Hilger von Elmendorff und Alpha Jallow droht wegen Muskelproblemen eine mehrtägige Pause.

Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad zeigte seine Mannschaft eine wahre Energieleistung. Zu erwarten war das nicht unbedingt. Immerhin standen ganze neun Spieler, die auch schon viereinhalb Stunden zuvor im Bezirkspokal gegen Vorwerk begonnen hatten, im Ramlingen in der Startelf. Und der Landesligist überrannte seinen Gegner in der ersten Stunde des Spiels förmlich. Valentin von Behr (3., 28.), Malte Marquardt (9.) und Henry Struwe (43.) sorgten bereits zur Pause für klare Verhältnisse. Nach der Pause schraubten Moussa Doumbouya (57., 63., 78.), Malte Marquardt (60.) Valentin von Behr (65.) das Ergebnis in die Höhe. Ermüdungserscheinungen in der prallen Nachmittagssonne? Gab es keine. „Wir sind körperlich unheimlich gut drauf. Jeder ist für den anderen gelaufen“, sagte Kapitän Björn Lohmann, der kurz vor dem Abpfiff ausgewechselt wurde und sich gleich auf die Massagebank hinter der Trainerbank legte. „Wir haben eine sensationelle Einstellung gezeigt. Anders könnte man so eine Leistung nicht zweimal innerhalb kürzester Zeit abrufen.“

Lars Borchert sieht seine Mannschaft „auf einem sehr guten Weg“ in der Vorbereitung. „Wir sind bei 70 oder 80 Prozent. Den Rest holen wir uns in den nächsten Trainingseinheiten“, sagte der Innenverteidiger, der neben Yannik Ehlers, Malte Marquardt und Tim Struwe zu den vier Spielern gehörte, die die beiden Spiele über die komplette Distanz absolvierten. Nach guten Leistungen in der Gruppenphase unter anderem 4:1 gegen den HSC Hannover) und im Halbfinale (5:1 gegen den TSV Burgdorf) klingt das fast wie eine Drohung.

„Wenn alle Spieler gesund bleiben, können wir eine gute Rolle in der Landesliga spielen“, ist auch Wirtz mit dem Stand der Vorbereitung zufrieden. Und er hatte noch eine gute Nachricht für seine doppelten Pokalsieger des Wochenendes parat: Heute ist trainingsfrei. (chz)

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