Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Lokalsport "Regen wäre mir lieber gewesen": Celler Claus Neumann auf Platz elf bei Porsche Sports Cup in Hockenheim
Sport Sport regional Lokalsport "Regen wäre mir lieber gewesen": Celler Claus Neumann auf Platz elf bei Porsche Sports Cup in Hockenheim
19:49 30.10.2015
Von Carsten Richter
Mit dem elften Platz hat der Celler Claus Neumann das letzte Saisonrennen des Porsche Sports Cups - auf dem Hockenheimring abgeschlossen. Quelle: Thomas Hinz
sonstwo

Platz elf hieß es für ihn am Ende des letzten Laufs im Rahmen des Porsche Sports Cups 2015. „Auf dem schnellen Kurs in Hockenheim bin ich motorisch leider unterlegen“, sagt Neumann – jedenfalls bei gutem Wetter. Und das war der Fall am vergangenen Wochenende. Sein Mittelmotorfahrzeug hat hingegen Vorteile bei nasser Strecke. „Ein 911 GT 3 zum Beispiel, von denen viele dabei waren, ist mit fast 200 PS mehr ausgestattet“, erklärt der Rennfahrer mit der jahrzehntelangen Erfahrung. Bei trockener Fahrbahn haben diese Wagen mit Heckmotoren einen klaren Bonus. Gut also, dass niemand das Wetter beeinflussen kann.

Nach dem Training, das schon bei einbrechender Dunkelheit stattfand, wurde tags darauf der Wertungslauf ausgetragen. Gut 40 Fahrzeuge gingen dabei an den Start. „Das hieß viel Verkehr und Überholmanöver“, erklärt Neumann. Aufgrund der guten Witterung sei es aber nicht zu Ausrutschern gekommen. „Alle kamen gut durch“, so der Celler. Da hatte Neumann nur wenig Chancen, an der Spitze mitzumischen, wo sich die Fahrer ohnehin ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert hätten. „Das Rennen verlief im Rahmen meiner Möglichkeiten“, meint Neumann.

Ein tolles Wochenende war es für ihn dennoch. Neumann berichtet von der Parabolika, einer langgezogenen Linkskurve: „Dort von 220 auf etwa 60 Stundenkilometer herunterzubremsen und den richtigen Bremspunkt zu erwischen, macht höllischen Spaß“, schwärmt er begeistert. „Zu früh bremsen bedeutet zu langsam, zu spät bremsen heißt einen Ausflug ins Kiesbett.“ Teilweise seien die Fahrer zu dritt auf die Spitzkehre zugefahren, so Neumann. Die Bitte des Rennleiters, sich vor dem Bremsen zu einigen, wer zuerst einbiegt, sei ignoriert worden. „Da stand der persönliche Ehrgeiz im Wege“, gesteht er.

Nun heißt es, sich bis April zu gedulden – dann startet der erste Lauf des kommenden Jahres. Vielleicht hat dann der Wettergott ein Einsehen mit Neumann. Bekanntlich macht ja der April, was er will.