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Lokalsport Renee Verschuren gibt ihr Comeback beim SV Altencelle
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14:39 07.03.2018
Kraftvoll und wuchtig: So kennt man Renee Verschuren aus Bundesligazeiten. Jetzt trägt sie das Altenceller Trikot in der fünften Liga. Quelle: Roger Petzsche (Archiv)
Altencelle

„Angesichts unserer vielen Verletzten und der dauerhaft angespannten Personalsituation sahen wir uns gezwungen, zu reagieren. Wir zogen diese Option, um unsere hochgesteckten Ziele zu erreichen“, erklärt Reinhard Roselieb, Handball-Abteilungsleiter des SV Altencelle. Kurzentschlossen und aus alter freundschaftlicher Verbundenheit fragte er einfach beim ehemaligen Bundesliga-Rückraum-Ass an. Nach nur einem einzigen Probetraining am vergangenen Donnerstag, erklärte sich Verschuren bereit, ab sofort für den Fünftligisten zu spielen. „Um beim Verband noch kurzfristig eine Spielberechtigung für die Landesliga-Spitzenpartie beim HV Lüneburg zu erwirken, mussten unsere Team-Funktionäre Nico Conow und Werner Stein ganze Arbeit leisten“, lobt SVA-Trainer Thorsten Dralle. Und so stand Renee Verschuren in ihrer neuen Mannschaft nach fast einjähriger Handball-Abstinenz wieder auf dem Parkett. Als dreifache Torschützin und wertvolle Verstärkung der Defensive trug sie ihren Teil dazu bei, dass der SVA die hochklassige und in der Schlussphase dramatische Partie beim HV Lüneburg mit 28:26 (13:10) gewann und damit die Chance auf die Meisterschaft wahrte. „Auch wenn ich jetzt eine ganze Weile nicht gespielt habe, hat es sich nicht anders angefühlt als sonst. Ich denke nicht, dass ich viel verlernt habe. Natürlich muss ich mich erst an die Spielweise und Laufwege meiner neuen Mitspielerinnen gewöhnen. Aber das wird schon“, sagt Verschuren, die trotz ihres neuen Engagements weiterhin die Landesliga-Männer des HBV Celle trainiert.

„Von Renee können wir alle nur lernen. Mit ihrer Erfahrung und Qualität hilft sie uns ungeheuer weiter. Sie ist die Alternative im Rückraum, die uns vorher fehlte. Ich bin sicher, dass die vollständige Integration ins Team bald abgeschlossen sein wird“, erklärt Dralle. „Wir können uns glücklich schätzen, jetzt eine Spielerin dieses Formats in unseren Reihen haben zu dürfen“, ist Roselieb von dem gelungenen Transfer begeistert. Er hofft, Verschuren, die vorerst nur bis Saisonende für den SVA zugesagt hat, als Führungsspielerin längerfristig an den Verein binden zu können.

Von Jochen Strehlau

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