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Lokalsport Renovierung oder Neubau am Celler Nordwall?
Sport Sport regional Lokalsport Renovierung oder Neubau am Celler Nordwall?
10:49 07.06.2018
Von Uwe Meier
Quelle: Birgit Stephani
Celle

Celle. Nach einer vorsichtigen Schätzung waren von Oberbürgermeister Jörg Nigge rund 1,5 Millionen Euro veranschlagt worden, um die traditionsreiche Halle zu modernisieren. Tatsächlich hat die Sportstätte am Nordwall in einem sehr schlechten Zustand. Sie hat zahlreiche Mängel. Doch lohnen sich die hohen Investitionen, um ein in die Jahre gekommenes Gebäude auf den neusten Stand zu bringen? Um dies genauer zu erfahren, werden in der Stadtverwaltung derzeit zwei verschiedene Rechenmodelle erstellt. Das eine beschäftigt sich mit der Renovierung der Halle – das andere Modell beschäftigt sich mit einem Neubau. „Zahlen gibt es dazu zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht“, sagte Dezernentin Susanne McDowell.

Beim MTV Eintracht Celle, der die Sporthalle nutzt, hört man diese Ankündigung gern. Neu ist sie allerdings nicht, wie MTVE-Präsident Klaus Rohr meint. „Diese Berechnungen gab es vor wenigen Jahren schon einmal. Und ich meine, mich erinnern zu können, dass sich damals ein Neubau besser rechnet.“ Ohnehin sei aus seiner Sicht ein Neubau die bessere Lösung. „Nostalgie hin und her. Ein neue Halle macht einfach Sinn“, so Rohr. Um die alte Sportstätte auf die heutigen Standards zu bringen, könnten bei einer Renovierung trotz aller vorherigen Berechnungen noch einige böse und teure Überraschungen warten. „Auch aus dieser Sicht und um mehr Planungssicherheit zu haben, ist ein Neubau realistischer.“ Was letztlich passiere, hänge natürlich auch von den wirtschaftlichen Dingen ab. „Es ist ja bekannt, dass die Stadt Celle kein Geld hat.“

Wie so oft im Leben liegen Freud und Leid ganz dicht beieinander. Trainer Jan Rybizki von der Leichtathletikgemeinschaft UnterlüßFaßbergOldendorf (LG UFO) reiste mit zwei Staffeln nach Asendorf bei Diepholz, um bei dem dortigen Staffeltag die Chance zu nutzen, die Qualifikation zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften zu erreichen. Zumindest die weibliche Damenstaffel hat ihr Ziel erreicht.

05.06.2018

Die Schwimmer des SV Nienhagen sind vielseitig begabt. Das bewiesen sie beim Triathlon in Bokeloh: Drei Gold- und eine Bronzemedaille lautet die Bilanz. Über eine Distanz von 400 Meter Schwimmen, 10 Kilometer Radfahren und 2,7 Kilometer Laufen gingen Timon Krüger (Jugend B), Charlotte Werner, Kjara Reckmann und Jakob Nitz (alle Schüler A) an den Start. Reckmann (Gesamtzeit 38:19 Minuten) und Nitz (39:06) bewiesen ihre Überlegenheit und gewannen ihre Wertungsklassen mit jeweils über einer Minute Vorsprung vor den Zweitplatzierten. Werner (43:05) kam bei ihrem Debüt auf den Altersklassen-Rang drei. Reckmann erreichte in der offenen Wertung Platz drei. Krüger (40:52) war bis nach dem Radfahren gleichauf mit Reckmann, musste sich dann beim Laufen wegen Knieproblemen aber zurücknehmen und wurde Neunter.

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"Durchwachsen“ lautet das passende Adjektiv für die vergangene Saison in der Handball-Regionsoberliga der Männer aus Sicht der Teams aus dem Kreis Celle. Die HSG Adelheidsdorf/Wathlingen landete am Ende immerhin auf Platz vier, aber es wäre mehr drin gewesen. Und der VfL Westercelle musste sogar lange um den Klassenerhalt bangen. Zur kommenden Spielzeit ändert sich bei der HSG so einiges, beim VfL setzen die Verantwortlichen auf Konstanz.

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