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Lokalsport Roter Faden soll endlich reißen
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16:02 09.12.2011
Bergen Stadt

Ähnlich wie der letzte Gegner aus Söhre erzielen die Helmstedter, die auch in Bergen von einigen Fans schon im Mannschaftsbus unterstützt werden, viele Tore aus der ersten und zweiten Welle. Die beiden Außen sind pfeilschnell und verfügen über ein großes Wurfrepertoire. Und HF-Trainer Gunnar Mollenhauer lässt sich mit den Worten „Die Mannschaft liegt uns“ zitieren. Er behauptet, die TuS-Truppe spiele eben nicht besonders schnell.

Und doch sieht Dominik Blancbois gegen den scheinbar übermächtigen Gegner eine Chance, denn „Helmstedt hat zwar erst zwei Spiele verloren, die aber beide in der Fremde.“

Die Berger Taktik wird sich im Vergleich zur Vorwoche nur gering ändern. Im Angriff muss sich das Team von Jörg Matthée viel Zeit nehmen und Geduld beweisen, um den körperlich großen Mittelblock in Bewegung zu bringen, damit sich Lücken auftun. Die Defensive muss schnell verschieben, um den umsichtigen Mittelmann unter Kontrolle zu haben. „Falls der Einsatz und die Disziplin aus dem letzten Spiel übernommen werden, können wir uns auch etwas ausrechnen“, so Blancbois optimistisch. Dazu bedarf es aber auch einer besseren Chancenverwertung, vor allem in wichtigen Situationen. Denn: Das Manko der vergebenen Chancen zieht sich wie ein roter Faden durch die laufende Saison.

An der Personalfront gibt es endlich mal wieder gute Nachrichten: Zum einen werden die Routiniers Torsten Flader und Julien Guse wieder mitspielen und Hauke Bockelmann wird nach seiner Verletzung im Team zurück erwartet. So steht auf der rechten Seite eine weitere Alternative zur Verfügung. „Wir sollten uns noch ein Erfolgserlebnis vor dem Start der Rückrunde sichern. Die Mannschaft wird wieder alles in die Waagschale werfen, damit der zweite Sieg gefeiert werden kann“, verkündet Blancbois. Der kann eigentlich recht gelöst in die Partie gehen. Denn mit Celle und Rosengarten sind schon beide Regelabsteiger „weg“. Falls sich in der dritten Liga alle Vereine aus Niedersachsen halten, gibt es keinen weiteren Absteiger aus der Verbandsliga. Also: Daumen halten für den TV Jahn Duderstadt, der in der dritten Liga ums Überleben kämpft.

Von Stefan Mehmke