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Lokalsport SC Wietzenbruch verliert Duell der Aufsteiger unglücklich mit 1:2
Sport Sport regional Lokalsport SC Wietzenbruch verliert Duell der Aufsteiger unglücklich mit 1:2
20:29 20.08.2017
Von Christoph Zimmer
Wietzenbruchs unheimlich beweglicher Angreifer Moussa Doumbouya (Mitte), der in dieser Szene Simon Kutsche vom SV Lindwedel-Hope davonläuft, hatte gleich mehrere gute Einschussmöglichkeiten. Quelle: Michael Schäfer
Wietzenbruch

Die Gastgeber dominierten die Partie von Beginn an und kamen durch Kais Manai (18.), Timo Schmidt (19.), Moussa Doumbouya (24.) und Ergün Temel (26.) zu ersten guten Möglichkeiten gegen die kompakten Gäste aus dem Heidekreis. „Da hätten wir in Führung gehen müssen“, befand Trainer Stephan Bergmann. Den einzigen Vorwurf, den man seiner Mannschaft zu diesem Zeitpunkt machen musste, war der, dass sie zu wenig aus ihren Möglichkeiten gemacht hat.

Nach der Pause rächten sich die Nachlässigkeiten im Offensivspiel der Wietzenbrucher. Der eigentlich harmlose Schuss aus 25 Metern von Pascal Zöllner war schon auf dem Weg in die Arme von Petersen, da sprang der Ball unmittelbar vor dem Torhüter plötzlich auf und flog über ihn ins Netz (53.). „Ein klarer Platzfehler“, sagte der Torwart hinterher. „Ich bin schon unten und habe den Ball schon in meinen Händen gesehen.“ Bergmann machte seinem Schlussmann keinen Vorwurf. „Da kann er nichts machen“, sagte der Trainer.

Wietzenbruch ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Im Gegenteil. Der agile und unheimlich bewegliche Doumbouya hatte gleich zweimal den Ausgleich auf dem Fuß. Weil aber auch er nicht traf, legten die Gäste im Duell der Aufsteiger nach einem feinen Konter durch Rghioui Ahmed nach – 0:2 (64.).

Wietzenbruch rannte in der Folge weiter an und kam durch den kurz zuvor eingewechselten Gibril Badjie zum verdienten Anschlusstreffer (80.). Als wenig später Manai an Ahmed ein elfmeterreifes Foulspiel begang, schien die Partie gelaufen zu sein. Aber der gute Petersen ahnte die Ecke, in die Erik Kappel schoss und hielt neben dem Strafstoß auch die Hoffnung auf ein Unentschieden der Wietzenbrucher am Leben.

Weil den Gastgebern aber auch in der Schlussphase die nötige Präzision im Angriff fehlte, blieb es am Ende bei der knappen Niederlage gegen den neuen Tabellenzweiten der Bezirksliga. „Das ist der Unterschied zur Kreisliga. Wenn wir in der neuen Spielklasse gewinnen wollen, brauchen wir eine deutlich bessere Abschlussquote“, sagte Bergmann. „Wir haben alles reingeworfen und eine gute Leistung gezeigt. Aber in den entscheidenden Momenten müssen wir cleverer werden.“ Dies sei ein Lernprozess.