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Lokalsport Nach dem Rückschlag kommt der Ruck
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15:37 09.01.2019
Erst im fünften Saisonspiel durften die Spielerinnen der SG Bröckel/Langlingen über einen Sieg jubeln. Zwei späte Tore durch Franke Kampe und Janina Leitenberger führten zum 2:0-Heimsieg gegen TuS Westerholz. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Bröckel

Frisch in die Landesliga aufgestiegen, hatte die Elf von Trainer Nico Strehl in der ungewohnten Spielklasse einige Anpassungsprobleme: Vier Spiele – kein Sieg. Und dann verletzte sich auch noch Kapitänin und Innenverteidigerin Maike Kruse gegen Güldenstern Stade schwer am Knie.

„Rückblickend war das der Knackpunkt der Hinrunde“, erinnert sich Strehl. „Da ging ein Ruck durch die Mannschaft nach dem Motto ,Jetzt erst recht‘. So bitter das für Maike war, aber die anderen haben sich danach noch mehr reingehängt.“ Mit Erfolg: Bis zum Ende der Hinrunde kletterte die höchstklassigste Celler Frauenfußballmannschaft bis auf Rang fünf – und rangiert nur drei Punkte hinter dem Tabellenzweiten.

„Damit sind wir voll zufrieden“, sagt Strehl, der das Saisonziel in der Rückrunde angesichts des Entwicklungsprozesses im Team leicht nach oben korrigiert: „Vor der Saison habe ich Rang fünf bis acht ausgegeben. Jetzt sollte es schon irgendwas zwischen Platz drei und sechs sein.“

Zu Hause kaum zu bezwingen

Ein Geheimnis des Erfolges der SG war die Heimstärke: 15 Punkte holte der Liganeuling auf eigenem Rasen, nur gegen den amtierenden Meister Anderlingen (verzichtete auf den Aufstieg) gab es eine Heimpleite. Coach Strehl kennt den Grund: „Wir haben im Schnitt 50 Zuschauer. Und die sorgen immer für super Stimmung. Das spornt an.“

Auch ein paar „Edelfans“ sind darunter: „Die Mütter der Spielerinnen Pia Schmidt, Janina Leitenberger, Tosha Hausmann sowie der Schwestern Leonie und Hannah Bock sind bei jedem Spiel mit Feuereifer dabei - und versorgen das Team auch noch mit Kaffee und Kuchen. Das sind unsere Ultras“, erzählt Strehl lachend.

Für die Rückrunde, die ab Mitte März ansteht, wünscht sich der Trainer einen besseren Start als in die Hinrunde. „Wir haben diese Nervosität eines Aufsteigers abgelegt, von daher bin ich guter Dinge, dass es von Beginn an runder läuft.“

Verletztenliste wird allmählich kürzer

Bis dahin hält sich die Mannschaft vorerst in der Halle fit, ab Februar geht es draußen weiter. Marie Behling (Auslandsaufenthalt und Studium) steht der SG nicht mehr zur Verfügung, mit Birthe Wiedenroth aus der zweiten Langlinger Manschaft stößt ein flexibel einsetzbarer Linksfuß zum Team, der zum Ende der Hinrunde bereits zwei Schnupper-Einsätze hatte.

Und auch die Verletztenliste wird kürzer: Alissa Voigt (Gehirnerschütterung) und Pia Schmidt (Schulter) sind wieder fit, Pilar von Perponcher (doppelter Bänderriss) soll im Februar ins Training einsteigen. Und auch „Knackpunkt-Auslöserin“ Maike Kruse macht Fortschritte. „Vielleicht kann sie in den letzten Saisonspielen ihr Comeback geben“, hofft Strehl.

Von Heike Hartung

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