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Lokalsport SV Altencelle II mischt die Liga auf - HBV kämpft um Klassenerhalt
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15:16 28.12.2017
Pia Wolschendorf (Nummer 2) versucht, Altencelles Nicole Schneeberger zu stoppen. Das Derby in der Regionsoberliga gewann der SVA deutlich mit 32:19. Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

SV Altencelle II

Das passiert nur in einer erfolgreichen Saison: Du liegst scheinbar aussichtslos zurück und gewinnst am Ende hauchdünn 18:17. So geschehen beim SVA-Sieg in Uelzen. Zumal dieser Sieg auf eine ärgerliche Niederlage in Hollenstedt folgte, bei der eine Schiedsrichterin, die bei ebenfalls in der Liga als Spielerin aktiv ist, einen gehörigen Anteil hatte.

Aber Enttäuschungen gehören bei der neu formierten Mannschaft von Bernd Timm nicht zur Tagesordnung, im Gegenteil, denn die Schlappe blieb die einzige, lediglich zwei Unentschieden kamen noch hinzu. Umso erstaunlicher, weil die Mannschaft eben nur aus neun Spielerinnen besteht. Ein Problem, dessen Timm sich bewusst ist. „Schön wäre es, wenn die eine oder andere noch dazu kämen Wir suchen noch Spielerinnen aller Klassen.“

Zugänge hin oder her: Das Ziel für den Rest der Saison ist und bleibt ein Podestplatz. Dabei hilft natürlich das gemeinsame Training mit der ersten Mannschaft und der Zusammenhalt unter den Mädels. Dadurch kann es theoretisch sogar mit dem Aufstieg klappen.

HBV 91 Celle

Neben dem Aufstieg hat sich der HBV vor allem über den deutlichen Sieg gegen Mitaufsteiger Soltau gefreut. Denn in der Vorsaison war der MTV noch klarer Tabellenführer und hat die Cellerinnen mit acht Toren geschlagen. „Jetzt haben wir gesiegt und gezeigt, dass wir uns schon weiterentwickelt haben“, betont auch Mannschaftssprecherin Katja Büscher. Mit 29:19 gewannen die Bärinnen – nach vorher neun Schlappen in Folge.

In der Mannschaft hat die Stimmung aber nie gelitten – und die Leistungen haben sich weiter stabilisiert. Der Aufsteiger wird es auch mit dem neuen Coach Moritz Kaplick weiter schwer haben, aber nach der Rückkehr von Torhüterin Tina Kaltwasser und weiteren Stammspielerinnen will der HBV in der Rückrunde den Aufwärtstrend bestätigen.

„Wir freuen uns auf die Rückrunde, wollen uns weiter verbessern und fleißig Punkte sammeln, um möglichst in der Liga zu bleiben. Ansonsten freut sich die Mannschaft, dass die Zuschauer uns unterstützen, obwohl es noch nicht zu so vielen Punkten gereicht hat“, so Katja Büscher. Für die nächste Saison wünschen sich die Spielerinnen zudem eine zweite Torhüterin.

Von Stefan Mehmke