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Lokalsport SV Altencelle holt Punkt gegen Topteam
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18:14 02.02.2015
Altencelles Thorsten Dralle (rechts) im Zweikampf mit einem Gegenspieler. - Er brachte es auf sieben Treffer. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Na also, es geht doch: In der Handball-Verbandsliga der Männer blieben die beiden Celler Teams ohne Niederlage. Der SV Altencelle holte sich gegen den Favoriten vom VfB Fallersleben ein hochverdientes Remis. MTV Müden gewann sicher, wenn auch ein wenig glanzlos mit 34:28 (15:13) beim HV Lüneburg.

SV Altencelle –VfB Fallersleben28:28 (14:12)

28:28 stand auf der Anzeigetafel, doch so richtige Freude kam beim SVA nicht auf. 50 Minuten lang führten die Gastgeber und standen am Ende doch noch nur mit einem Punkt da. Altencelle startete mit dem erst am Freitag kurzfristig verpflichteten Rückkehrer Ralf Peters verstärkt furios. Konzentriert und voller Selbstvertrauen, setzte sich der Außenseiter schnell mit 9:3 ab.

Dann folgte die erste Auszeit vom Gegner, der anschließend seine Abwehr umgestellt hatte, so besser ins Spiel kam und Tor um Tor aufholte. Gestützt auf einen gut parierenden Keeper Freddy Hövermann ging es für den SVA nunmehr hin und her.

Doch in der 50. Minute ging Fallersleben erstmals in Führung. Aber die Altenceller blieben ruhig, antwortete mit vier Toren in Folge, schaffte es aber nicht, den Drei-Tore-Vorsprung über die Zeit zu bringen. Der Gastgeber war jetzt vorne zu unkonzentriert und leistete sich zu schnelle Abschlüsse. So glich Fallersleben noch aus. „Auf diese Leistung lässt sich aufbauen. Natürlich hätten wir gern beide Punkte genommen, aber so ist auch okay“, resümierte Keeper Rouven Kibellus.

Tore für Altencelle: Hövermann, Kibellus – Katzer (2), Woitas, Richter, Weinmann (7), M. Fieker (1), Weiser, Ebel (2), Bode (6), Grad (1), Dralle (7), Kisser (2), Peters.

HV Lüneburg –MTV Müden28:34 (13:15)

Müden siegte in Lüneburg dank geschlossener Mannschaftsleistung. Dass das Spiel beim Schlusslicht kein Selbstläufer werden würde, war dem MTV aufgrund der Ausfälle von Henric Müller, Christopher Witte, Marc Katenz und Jannik Erdt klar. Zudem hatte sich der HVL vor dem Spiel von Trainer Ronny Kretschmann getrennt. Und so waren die Gastgeber einsatzfreudig darauf bedacht, der von der Co-Trainerin zur Chefin aufgestiegenen Petra Dumjahn einen guten Einstand zu bereiten.

Und in der Tat: Immer wieder verunsicherte der HVL Müdens Angriff mit Manndeckungen gegen Steffen Müller, Maximilian Kirchhoff oder Justus von Bothmer sowie mit einer 5:1-Abwehr. Müden fand zuerst kaum Mittel, musste sich jedes Tor schwer erkämpfen. Nach einem 8:8 (16.) fanden die Gäste von der Örtze besser ins Spiel. Vor allem Steven Tecklenburg zeigte sich treffsicher.

Nach dem Wiederanpfiff diktierte Müden das Spiel, führte aber bis zur 40. Spielminute weiter „nur“ mit zwei Toren. Eine Lüneburger Schwächephase nutzte der MTV durch drei schnelle Konter in Folge sowie durch eine solide zweite Welle und zog von 24:20 (42.) auf 31:22 (48.) davon.

„Dadurch, dass mit Witte und Henric Müller die beiden etatmäßigen Mittelblockspieler fehlten, war eine leichte Verunsicherung in der Abwehr vorhanden. Das haben die Jungs aber dann gut hinbekommen“, zeigte sich Müdens Trainer Markus Haydl gnädig.

Tore für Müden: Nissen, Jablonski im Tor; Tecklenburg, S. Müller (je 8), Kirchhoff, von Bothmer (je 6), Mielke, Laubenstein (je 2), D. Hüsken, Bäckermann (je 1), Kohlmeyer, Ehlert, Schulz.

Von Stefan Mehmke