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Lokalsport SV Altencelle in der Handball-Verbandsliga der Männer durch Höhen und Tiefen zum Erfolg
Sport Sport regional Lokalsport SV Altencelle in der Handball-Verbandsliga der Männer durch Höhen und Tiefen zum Erfolg
17:02 31.10.2016
Sein schlaues Spiel führte letztlich zum Sieg für die Gastgeber: SVA-Mann Malte Petersen (Mitte)im Duell mit Finn (links) und Bjarne Kreitz vomSchlusslicht HSG Rhumetal. Quelle: Michael Schäfer
Altencelle

So klar wie es am Ende schien, war der letztlich recht souveräne SVA-Erfolg gegen die Südniedersachsen allerdings nicht. Dazu leistete sich der Gastgeber doch zu viele Höhen und Tiefen. Während die HSG mit Fan-Unterstützung früh anreiste, musste Altencelle noch einige Negativmeldungen hinnehmen. So fielen kurzfristig mit Folke Hönisch und Marvin Schröer zwei Keeper aus und auch Klemens Nowak setzte sich nur zur Not auf die Bank.

Doch Freddy Hövermann machte sein Sache auch als Solist in der Bude gut – Thorsten Dralle, Niclas Kolle und Dimitri Grad fehlten. So begann das Spiel ausgeglichen, doch ab der zehnten Minute neigte sich das Pendel Richtung Altencelle. Über 8:5 setzte sich der SVA ab, führte nach 25 Minuten 14:10, angeführt vom erneut richtig guten Henrik Weinmann.

Anstatt diesen Vorsprung in die Pause zu bringen, wurden die Gastgeber jedoch übermütig und ungeduldig. Dank technischer Fehler und überhasteter SVA-Würfe kam Rhumetal wieder heran. Doch erneut fand Schmidt-Kolberg in der Pause die richtigen Worte, appellierte an die positiven Tugenden der Truppe. Die wollten anfangs nicht fruchten. 16:15 hieß es, doch dann hatte der Gastgeber genug, ein Ruck ging durch die Mannschaft.

Jetzt übernahm der herausragende Malte Petersen das Zepter, spielte zusammen mit seinen Kollegen sehr schlau. Die Konsequenz: Sechs Minuten später stand es 21:15 für die Gelb-Roten. Bei Rhumetal waren Bjarne Kreitz und Benny Jentsch zu sehr auf sich allein gestellt. Zudem war das Spiel der Gäste sehr fehlerbehaftet. In der 50. Minute führte der SVA sogar mit sieben Toren. Anschließend verkürzte Rhumetal auf minus vier. Knapper wurde es nicht mehr, trotz offener Manndeckung der Rhumetaler.

Die Altenceller wussten anschließend, wie wichtig dieser Sieg war – ein typisches Vier-Punkte-Spiel. Bei guter Abwehr- und Torhüterleistung ist aber im Angriff noch Steigerungspotenzial vorhanden.

Teammanager Reinhard Roselieb wusste, dass sein Team einen vermeintlichen Konkurrenten im Abstiegskampf auf Abstand gehalten hat und war entsprechend froh: „Das war eine starke Leistung der gesamten Mannschaft. Mit etwas mehr Konzentration hätte der Sieg sogar höher ausfallen können. Die Mannschaft setzt die Vorgaben des Trainers immer besser um.“

SV Altencelle: Hövermann, C. Nowak (o.E.); Mummert (1), Scherbanowitz (4), Kisser (4), Wernig (2), Weinmann (6), Ebel (1), Schmidt-Kolberg (3), K. Nowak, Herbst (3), Petersen (8/5).

Von Stefan Mehmke