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Lokalsport SV Altencelle mit Dampf im Kessel
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12:49 03.11.2017
Daniel Mummert (Mitte) hat mit dem SVA-Team im Spiel gegen Hildesheim eine harte Nuss zu knacken. Quelle: Michael Schäfer
Celle

Celle. Da kommt die Eintracht aus Hildesheim nicht unbedingt zum rechten Zeitpunkt. Denn das ist ein Gegner, der wie jedes Jahr auch in dieser Saison wieder oben mitmischt und derzeit Rang drei belegt. Die Hildesheimer verbuchten in der aktuellen Saison eine Niederlage, ein Unentschieden und fünf Siege – das macht also 11:3 Punkte.

Mit Lukas Schieb hilft regelmäßig ein Rückraumspieler aus der ersten Vertretung der Eintracht aus und hat bereits 30 Tore auf seinem Konto. Hinzu kommt Denker und Lenker Philipp Kouba auf der Mittelposition, der mittlerweile einer der erfahrensten Spieler seines Teams ist und immer wieder auch seine Torjägerqualitäten beweist.

Keine einfache Aufgabe für Altencelle, zumal das Selbstbewusstsein nach den beiden herben Niederlagen in Soltau und zu Hause gegen Emmerthal angeknackst ist. Doch die Mannschaft tat viel dagegen: Unter der Woche trainierte das Team auch am Feiertag, um nicht aus dem Rhythmus zu kommen und die Abwehrarbeit zu verstärken.

Team-Sprecher Sebastian Ebel ist sich sicher, dass die Mannschaft mehr kann. „Was das genaue Problem in den vergangenen Spielen war, kann ich nicht beantworten, aber irgendwie ist der Wurm drin. Wir brauchen dringend ein Erfolgserlebnis.“ Er hofft auf Kleinigkeiten, die die Wende einleiten. Aus Ebels Sicht wird es ganz wichtig sein, wie der Gastgeber ins Spiel startet. „Stimmt die Abwehr mit dem Torwartspiel, ist auch gegen eine Mannschaft wie Hildesheim was möglich. Wir müssen geschlossener auftreten.“

Klappt das, hat der SV Altencelle alle Chancen, um dem Favoriten ein Bein zu stellen – was ja auch im Vorjahr klappte, als der SVA die Hildesheimer überraschend mit 28:27 besiegte.

Daran wird sich auch Team-Manager Reinhard Roselieb gern erinnern: „Wir müssen im Kollektiv einfach besser funktionieren und den Abstiegskampf annehmen. Dann haben wir auch gegen so einen scheinbar übermächtigen Gegner eine Chance.“

Von Stefan Mehmke