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Lokalsport SV Altencelle siegt sich an die Spitze
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20:27 31.10.2017
Helke Weber von der HSG Lachte-Lutter versucht sich am Kreis durchzusetzen,wird dabei aber von Andrea Mühlenkamp (links) festgehalten. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Celle.HSG Heidmark II –SV Altencelle14:33 (6:14)

Nur mit acht Feldspielerinnen und einer Torfrau reiste das SVA-Team nach Heidmark, wobei Kreisläuferin Ann-Kristin Laukart den direkten Weg aus dem Urlaubsflieger auf das Parkett der Thormarcon-Arena antrat.

Die hochmotivierten Altencellerinnen gaben gegen einen schwachen Gegner dennoch von der ersten bis zur letzten Minute Vollgas. Heidmark wurde förmlich überrannt. SVA führte nach zwölf Minuten bereits mit 8:1.

„Wir haben wirklich eine Unmenge von Chancen generiert. Es klingt vermessen, aber bei besserer Wurfausbeute hätten es auch 50 Tore werden können“, so ein trotzdem zufriedener Dralle. Ein Sonderlob erhielt neben Nicole Schneeberger die junge Carina Möller, die sich immer besser im Team zurechtfindet.

SV Altencelle: Cruse - Schneeberger, Lehnhoff (6/2), Gerberding (4), Kinder (4), Makenthun (5), Laukart (2), Heinrich (6), Möller (6).

HG Winsen (Luhe) –TSV Wietze25:42 (9:23)

Das Team von TSV-Trainer Heiko Schoppmann befindet sich weiterhin im Torrausch. Auch die HG Winsen (Luhe) war nicht mehr als ein Sparringspartner für den TSV. Bereits zur Halbzeit hatte der TSV, der den Tabellenletzten nach allen Regeln der Kunst auskonterte, wie schon zuletzt alles klar gemacht.

„Wie willst Du eine Mannschaft, die nach 30 Minuten bereits mit 23:9 führt, motivieren auch in der zweiten Halbzeit noch voll konzentriert zu Werke zu gehen?“, meinte Schoppmann. So legten seine Spielerinnen den Fokus lieber aufs Torewerfen, als auf vernünftige Abwehrarbeit. „Das war mir irgendwie alles zu träge. In der Defensive haben wir nicht mehr richtig zugepackt“, kritisierte der TSV-Coach. „Es wird Zeit, dass mal ein Spitzenspiel kommt. Dann wissen wir, wo wir wirklich stehen“, so Schoppman.

TSV Wietze: Wolter, Mohring – Häring (11/3), Obieglo (6), Baumgart (6), Kropp (1), Kleinert, Skorek (7/3), Cramme (2), Cohrs (4), Lauber (5).

HV Lüneburg –SV Garßen-Celle II29:21 (15:10)

Das Team von Trainer Felix Michelmann ist seine weiße Weste los und rutschte auf den dritten Tabellenplatz ab. Beim HV Lüneburg waren die durch einige Krankheitsfälle geschwächten Cellerinnen chancenlos. „Wir hatten uns ja vorgenommen, die Wirkungskreise des starken Lüneburger Rückraums einzuengen. Das hat leider überhaupt nicht geklappt“, resümierte Michelmann.

So lag Garßen II schnell mit drei Toren im Rückstand und konnte seinen schlechten Start bis zur Pause auch nicht mehr geradebiegen. Vor allem die nie zu haltende Lüneburgerin Jula Steinbach schenkte den Gästen kräftig ein. Ganz kurz keimte zu Beginn der zweiten Hälfte Hoffnung auf, als Jennifer Mummert mit zwei schnellen Toren verkürzte. Dann machten die Gastberinnen mit Tempogegenstößen und einem 5:0-Lauf alles klar, während sich die Garßenerinnen an der aggressiven Lüneburger Deckung weiter die Zähne ausbissen. „Das ist zwar ärgerlich, aber keine Katastrophe“, meinte Michelmann, dessen Team letztlich mit der 21:29-Niederlage noch gut bedient war.

SVG II: Friede – Meier, Schmidt, Tegen, Bartlau (2), Zywicki (1), Danz (5), Zymmek (1), Mummert (10/6), Diederichsen, Sieben (2/2).

HSG Lachte-Lutter –MTV Embsen25:32 (10:15)

Eine Celina Friedhoff in Bestform war letztlich zu wenig, um gegen die starken Gäste aus Embsen Zählbares in der Lachendorfer Sporthalle zu behalten. Nur bis Mitte der ersten Halbzeit konnte die HSG das Spiel ausgeglichen gestalten. Dann setzte sich Embsen bis zur Pause auf fünf Tore ab und ließ sich danach nicht mehr in Verlegenheit bringen.

Die Gastgeberinnen fanden einfach keine Mittel nochmal Spannung in die Partie zu bringen. So stecken die Lachendorferinnen weiterhin tief im Abstiegskampf. „Auf uns kommen schwere Zeiten zu“, so Teamsprecher Angela Spring.

HSG Lachte-Lutter: Hahlbohm – Wottschel (3), Schütz (1), J. Colditz, Friedhoff (10/1), Winkelmann (3/1), Klein (1), Weber (2/1), A. Colditz (5/1).

Von Jochen Strehlau