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Lokalsport SV Altencelle spielt Heidmark schwindelig
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14:13 12.03.2018
Altencelles Mareike Kinder (hier im Derby gegen Ovelgönnes Sophie Schulz und Larissa Dümeland) - ragte beim Kantersieg gegen Heidmark mit ihren „Hochgeschwindigkeitstoren“ hervor. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

SV Altencelle –

HSG Heidmark II

34:13 (16:3)

Den erwartet einseitigen Verlauf nahm das Spiel gegen den chancenlosen Tabellenvorletzten. Dieser ließ sich zwar nie hängen, brauchte aber 17 Minuten, um das erste Tor zu erzielen. Doch in der ersten Halbzeit war die SVA-Abwehr vor der ausgezeichnet haltenden Torfrau Sonja Stanke fast unüberwindlich. „Ich bin super zufrieden. Das war ein großer Schritt in die richtige Richtung“, freute sich Trainer Thorsten Dralle. Auch nach dem Wechsel hielt der diszipliniert spielende SVA die Konzentration hoch und hätte auch das eine oder andere Tor mehr werfen können. Sehenswert waren die „Hochgeschwindigkeitstore“ der wieder mal ganz starken Mareike Kinder. Ex-Bundesligaspielerin Renee Verschuren integrierte sich mit solider Leistung wieder ein Stück mehr ins Team und wird in den verbleibenden fünf Saisonspielen noch eine ganz wichtige Rolle spielen.

SV Altencelle: Stanke – Britta Lehnhoff (4/2), Gerberding (5), Kinder (7), Verschuren (5), S. Gadau (1), Makenthun (4), Laukart (4/1), Heinrich (1), Möller (3).

SV Garßen-Celle II –

HV Lüneburg

21:20 (10:12)

Nach großem Kampf setzte sich das Team von Trainer Felix Michelmann knapp aber verdient gegen die starken Gäste aus Lüneburg durch. Der SVG II startete ganz schlecht in die Partie und lag schnell 0:4 (5.) und dann sogar 5:11 (18.) im Rückstand. „Den Anfang haben wir total verschlafen. Die Moral, mit der wir das Spiel dann noch umgebogen haben, hat aber große Anerkennung verdient“, resümierte Coach Michelmann.

So entwickelte sich ein spannendes Spiel auf Messers Schneide. Die Gäste glichen die Garßener 20:18 Führung (55.) drei Minuten vor Schluss aus. Doch der SVG II behielt kühlen Kopf. Nach Katrin Zymmeks 21:20 Siegtreffer (59.) feierten die Garßenerinnen den Erfolg ausgelassen.

SV Garßen II: Körner/Peschel – Mummert (1/1), Tegen, Wagner (2), Zywicki (1), Klaucke (4), Zymmek (6), Siebers (4), Bartlau (2), Diederichsen (1).

TuS Oldau-Ovelgönne –

MTV Eyendorf

17:17 (9:6)

Im Duell der beiden Tabellennachbarn offenbarte das Hövermann-Team die altbekannten Stärken und Schwächen. „Unsere Abwehr stand wieder sehr gut, aber vorne fehlte es uns erneut an der nötigen Durchschlagskraft“, trauerte der TuS-Coach dem verschenkten zweiten Punkt ein wenig hinterher. So glichen die Gäste Oldaus 17:15-Führung (53.) noch aus. „Unter dem Strich geht das Remis aber schon in Ordnung. Mit den bisher erreichten 15 Punkten sind wir sehr zufrieden“, überwog beim Aufsteiger am Ende doch die Freude.

TuS Oldau-Ovelgönne: I. Adam – T. Adam (4/1), Schulz (3), Ringert (2), A. Dümeland (1), Fieker , L. Dümeland (5/4), Herzig, Ivanowa, Pöplow, Maya (2), Gietz.

MTV Embsen –

HSG Lachte-Lutter

32:20 (19:7)

Die einkalkulierte deutliche Niederlage kassierte die klar unterlegene HSG in Embsen. Und mit Blick auf den Halbzeitstand hätte es für die Lachendorferinnen sogar noch viel schlimmer kommen können. Doch in den letzten 20 Minuten und dem Spielstand von 27:10 ließen die Gastgeberinnen die Partie nur noch locker ausklingen, so dass das Team von Trainer Holger Heinrich ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnte. „Embsen ist nicht unsere Kragenweite. Die nötigen Punkte zum Klassenerhalt müssen wir im direkten Vergleich gegen die ebenfalls abstiegsbedrohten Teams holen“, so Heinrich.

HSG Lachte-Lutter: Hahlbohm – Weber (7/5), von Steuber (1), Wottschel (2), L. Klein, J. Colditz, Winkelmann (3), Müller (2), A. Coldirtz (4), Heuer (1).

Von Jochen Strehlau

Das tolle Wetter am Sonntag hat den nahenden Frühling bereits erahnen lassen. Zum Barfußlaufen lud es jedoch nicht ein. Katrin Schütz ließen ihre drückenden Schuhe jedoch keine andere Wahl. Beim 36. Celler Wasa-Lauf überquerte sie nach 15 Kilometern mit ihren Schuhen in der Hand die Ziellinie an der Stechbahn in der Innenstadt. „Nach etwa zwei Kilometern habe ich gemerkt, dass die ganz schön scheuern“, sagt die 42-jährige Hänigserin. Weitere neun Kilometer hielt sie in ihren zu fest geschnürten Tretern durch. Dann wurden die Schmerzen zu groß. Also hatte sie zwei Möglichkeiten, wie sie sagt: Aufgeben oder die Schuhe ausziehen. „Aufgeben geht nicht“, so die ehrgeizige Hobbyläuferin. Kurzerhand nahm sie also ihre Schuhe und danach die Beine in die Hand und legte die letzten vier Kilometer zurück – auf Socken. „Bei dem Pflastersteinen merkt man das ganz schön“, sagte Schütz mit einem Lächeln. Sie kam zwar erschöpft, aber glücklich und zufrieden ins Ziel.

12.03.2018

Sie wären am so gerne mit einer Medaille im Handgepäck von den U21-Europameisterschaften aus Minsk nach Frankfurt am Main zurückgeflogen, doch dieser Wunsch wurde in der Hauptstadt Weißrusslands nicht zur Realität. Tobias Hippler und Nils Hohmeier vom Tischtennis-Drittligisten TuS 92 Celle fehlten im Doppel-Wettbewerb zwei Siege zum Sprung auf das Podium.

12.03.2018

Mit dem Sieg gegen die Spvg. Oldendorf haben die Verbandsliga-Tischtennisherren des VfL Westercelle am Wochenende auch die letzten Abstiegssorgen vertrieben. Nach dem 9:4-Erfolg in der Nadelberghalle hat der VfL nach Minuspunkten sechs Zähler Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz.

Heiko Hartung 12.03.2018